Jubiläum Wie die EU-Osterweiterung unsere Spitzenlöhne sichert

Vor zehn Jahren traten acht mittel- und osteuropäische Staaten der Europäischen Union bei. Der Beitritt war von großen Ängsten begleitet. Unterm Strich aber hat er sich auch für Deutschland gelohnt.
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Am 1. Mai 2004 traten auf einen Schlag acht osteuropäische Länder der EU bei.

Am 1. Mai 2004 traten auf einen Schlag acht osteuropäische Länder der EU bei.

Um den skeptischen Deutschen die Osterweiterung schmackhaft zu machen, zog die Bundesregierung vor zehn Jahren alle Register. Zum 1. Mai 2004 traten acht osteuropäische Staaten der EU bei – Polen, Tschechien, Ungarn, die Slowakei, Slowenien und die drei baltischen Staaten. Die Bundesregierung ließ damals in einer aufwendigen Kampagne für das Beitrittsprojekt werben. Höhepunkt war ein 300.000 Euro teurer Kinowerbespot. Die Besetzung von damals liest sich heute wie ein schlechter Scherz: Mit dabei waren Jörg Kachelmann als Wetterfrosch, Ottfried Fischer als Grenzgänger und Claudia Pechstein als weltoffene Eisläuferin. Produziert wurde die Kampagne von Harald Schmidts Firma „Bonito TV“.

Das Schicksal meinte es nicht gut mit diesen Stars. Jörg Kachelmann wurde wegen des Verdachts der Vergewaltigung seiner früheren Lebensgefährtin angeklagt. Inzwischen ist er von dem Vorwurf freigesprochen worden. Doch der Prozess hat seinem Image geschadet. Fischer geriet wegen eines angeblichen Prostituiertenvideos und eines Streits mit der Bild-Zeitung in die Schlagzeilen, Claudia Pechstein wegen Dopingverdachts  – und Harald Schmidts Fernsehshow auf dem Pay-Sender Sky wurde jüngst wegen unterirdischer Quoten beerdigt.

Im Gegensatz dazu ist die Osterweiterung inzwischen für viele Menschen eine Erfolgsgeschichte geworden. Deutschland profitiert politisch durch mehr Stabilität – wirtschaftlich durch prosperierenden Handel, qualifizierte Zuwanderer und eine immer stärkere Verflechtung der Lieferketten. Nicht alles änderte sich auf einen Schlag am 1. Mai 2004. Die osteuropäischen Beitrittsländer waren bereits vor ihrer Mitgliedschaft über Freihandelsabkommen mit der EU assoziiert. Bei der Zuwanderung fielen die Beschränkungen erst schrittweise und es gab eine siebenjährige Übergangsfrist. Dennoch markiert der 1. Mai 2004 einen Meilenstein.

„Die Osterweiterung macht die deutsche Wirtschaft robuster gegen Krisen“, sagt Gabriel Felbermayr, Forschungsdirektor für Außenhandel am Münchener Ifo-Institut. Deutsche Autohersteller und Maschinenbauer beziehen inzwischen viele ihrer Zulieferprodukte aus Polen, Ungarn oder der Slowakei. Durch die Auslagerung von Teilen der Produktion nach Osteuropa gebe es einen Puffer, sagt Felbermayr. Bei Konjunktureinbrüchen könnten die Zulieferungen von dort schnell gestoppt werden. „Das stabilisiert die Beschäftigung in Deutschland.“ Diesen Effekt habe man während der Finanzkrise gut beobachten können: Damals brachen die Exporte der deutschen Wirtschaft dramatisch ein – gleichzeitig gingen aber auch die Importe aus Osteuropa im selben Umfang zurück. Damit konnten die Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft etwas abgefedert werden.

„Länder wie Polen brauchen den Euro nicht“
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8 Kommentare zu "Jubiläum: Wie die EU-Osterweiterung unsere Spitzenlöhne sichert"

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  • Spitzenlöhne, wo wir uns doch weigern Mindestlöhne ein zu führen? Seit wann ist ein Lohn von 1,5 Euro ein Spitzenlohn? Nur Politiker, Juristen und Manager vertreten diese Auffassung! Rebnte mit 63 für Deutsche? Niemals, nur für Ausländer mit 50+, unsere Politiker und Manager!

  • Was ist eigentlich "Rechts" ??

    Schon das kann keiner beantworten. Es wird immer mit Kritik an "EU in Brüssel" und "Kritik an der EURO-Transfer-Union Nord nach Süd in Europa" in Verbindung gebracht.

    Was ist schlecht an "Rechts", wenn man Vernunft in Finanzen und Ökonomie zurückbringen will ? Wenn man Denk-Verbote ablehnt, auf Souveränität, Demokratie der Staaten und Völker und eine Wahrheitsgetreue Presse drängt ??

    Nein "Rechts" das sind die neuen Bewahrer der Freiheit, der Moral und der Werte in denen wir leben mit Tradition, Religion und Kultur.

    Das genau will nämlich "EU in Brüssel" kaputt treten.

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    Die Balance von Rechts und Links muss wieder hergestellt werden in Deutschland und auch in Europa.

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    Merkel sitzt alles aus, nimmt alles hin, ist beliebig und niemals offen, aufrichtig und ehrlich.

    Dieses Paket der Verlogenheit gemischt mit Ideologie, die Deutschland preisgeben soll an eine Macht aus Brüssel, die wiederum nur dem Geld dient - lässt Deutschland innerlich verfaulen und ausdörren auf die Dauer. "EU in Brüssel" ist eine Expansionsmacht, die als "Besatzer von oben" immer weiter ausufert in Europa.

  • Warum sollte man Putin verteufeln ?? Wir brauchten 50 Jahre um eine stabile Freundschaft zu Russland aufzubauen als Deutsche. Jetzt alles vorbei ??

    Wie gesagt geht es Deutschland nur gut, wenn es "frei" zwischen den Grossmächten "schwebt", also an keiner Seite "klebt". Das war immer die Kunst der Aussenpolitik kluger Aussenminister.

    Aber heutzutage haben wir uns ja der Macht aus Brüssel verschrieben, wie einst Faust sich dem Teufel verschrieben hatte. "EU in Brüssel " ist eine Fehlkonstruktion - eine expandierende Machtübergabe Europas an die "Welt-Geld-Elite aus den Logen" dieser Welt.

    "EU in Brüssel" will um jeden Preis die EINE-WELT-REGIERUNG, deren Kommission und erlassene Dekrete sie bestimmen wollen. Durch die Geld-Macht-Hebel, die überall Verschuldung und Krise innerhalb von Tagen "erzeugen können" gehen sie dahin immer weiter.

    Momentan sind Türkei und Russland auf dem Speiseplan von "EU in Brüssel". Den Segen von Washington und Peking haben sie schon. Herr Chodorkowski als Putin-Kritiker sitzt schon in den Startlöchern und einen geeigneten Türkei-Ministerpräsidenten stellt Brüssel demnächst auf die Beine.

    "Kruste von oben" frisst sich immer weiter durch die Regierungen der Welt, Krise, Neuwahl, "Aufrührer", "Aufstände", das sind die Rezepte dafür. Den Völkern wird eine letzte Unterschrift abgerungen unter den EU-Vertrag, dann werden sie aufgelöst.

    "Demokratie" - hat nur noch eine Bedeutung, wenn sie ohne Einfluss von Geld und Medien daher kommt - ansonsten ist es eine Worthülse - ein Feigenblatt für expansive Machtgelüste. Man darf dem Volk nicht den Willen "abkaufen" oder "einreden" oder es belügen.

    Aber wie bekommt man "wahre Demokratie" hin heutzutage in Zeiten, wo gezielt Wähler und Migrantenströme veranlasst werden ?

    Was bedeutet "Volks-Demokratie" heutzutage und ist sie überhaupt gewollt von den Politikern ??? Nein, sie "hintergehen" die Deutschen seit Jahrzehnten als "Kruste von oben" (Politik und Medien in Deutschland).

  • Huffington-Post: "ARD-Umfrage: Steinmeier erneut beliebter als Merkel"

    ==> Übersetzt heisst das:

    "Merkel noch unbeliebter als Steinmeier".

    Frau Merkel soll mal in Washington sagen, dass Deutschland "in der Mitte" der Grossmächte steht, unabhängig und "preudo-frei" und an keiner Seiten "kleben" will. Auf Befehl der Amerikaner geben wir auch Russland keinen Tritt in den Hintern, denn morgen müssen wir wieder mit ihnen gut auskommen. Wozu haben wir 50 Jahre Freunschaft gepflegt als Wiedergutmachung für die Belagerung Stalingrads ?

    Als Umkehrschluss wollen die Deutschen aber auch, dass mal irgendwann gut sein muss mit der "2. Welt-kriegs- und Hitler-Buße gegenüber den Russen und den jüdischen Bewohnern" und nicht immernoch 2x täglich Hilter-Filme im deutschen Fernsehen (n-tv, ZDF-info, Phoenix usw.) , als ob gestern der 8. Mai 1945 gewesen wäre.

    Lasst doch mal die Deutschen in Ruhe ! Wir sind nicht die Marionette für jeden und immerzu. Wir sollten für unsere UNABHÄNGIGKEIT und FREIHEIT stehen ! Gegenüber den Grossmächten und gegenüber "EU in Brüssel".

    Aber Frau Merkel zieht nur grinsend den Kopf unter ihre braune Jacke ein und schweigt.

  • Dazu kommt noch die höchste Ausländerkriminallität! In manchen Städten kann man sich nicht mehr sicher fühlen abends u. nachts. Man kann nur hoffen das die Bürger endlich das merken und anders wählen!

  • kugz

  • Dazu kommt eine Einwanderung, die manche Viertel der Städte für die "normale" Bevölekrung unbewohnbar machen. Eigentlich wie immer - die Intergrationsprobleme werden den kleinen Leuten und deren Kinder aufgebürdet und die Wirtschaft und Eliten profitieren. Nebenbei - mein Netto-Einkommen verliert seit 20 Jahren nicht nominell aber an Kaufkraft ...

  • Für Deutschland gelohnt?
    Die Wirtschaft profitierte mit neuen Absatzgebieten und billigen Arbeitskräften. Der normale Steuerzahler hat von der EU neue Milliardenschulden zur Finanzierung der Osterweiterung aufgebürdet bekommen. Man kann diese "Erfolgsstory" also von zwei Seiten bewerten!

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