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Kabinettskandidat von Trump Wenn vertrauliche Pläne offen herumgetragen werden

Peinliche Panne bei Donald Trump: Kabinettskandidat Kobach posiert bei einem Treffen vor Fotografen mit einer Mappe vertraulicher Dokumente. Diese offenbaren Pläne für strengere Einreisekontrollen und Überwachung.
22.11.2016 - 17:28 Uhr Kommentieren
Die Liste mit den vertraulichen Dokumenten trägt Kobach (r.) beim Fototermin gut sichtbar unter dem Arm. Quelle: AP
Donald Trump und Kris Kobach

Die Liste mit den vertraulichen Dokumenten trägt Kobach (r.) beim Fototermin gut sichtbar unter dem Arm.

(Foto: AP)

Washington Kris Kobach, als konservativer Hardliner im Gespräch für einen Kabinettsposten unter Donald Trump, hat seine Vorstellungen für das Heimatschutzministerium aus Versehen offen herumgetragen. Kobach posierte nach einem Treffen neben Trump für Fotografen und trug eine Liste mit seinen strategischen Vorstellungen zur Verschärfung des Status quo gut sichtbar unter dem Arm.

Der Plan sieht vor, potenziellen Terroristen die Einreise in die USA zu verweigern. Er schlägt die Registrierung und Überwachung bestimmter Nicht-US-Bürger vor. Wörtlich heißt es daneben: „Allen Ausländern aus Hoch-Risiko-Gegenden soll nachgespürt werden.“ Auch Fragen zur Scharia, dem islamischen Recht, sollten Teil „strikter Sicherheitsüberprüfungen“ werden.

Stelldichein auf Trumps Golfkurs
Bedminster, New Jersey
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Die Einfahrt zum Trump National Golf Club: Nachdem der künftige US-Präsident Donald Trump vergangene Woche Kandidaten für Ministerämter und Beraterposten im New Yorker „Trump Tower“ empfangen hatte, setzte er die Arbeit ab Freitagabend in einem seiner Golfclubs fort.

(Foto: AP)
Kurzauftritte für die Presse
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Immer wieder trat Donald Trump vor das Clubhaus – entweder für Fotoaufnahmen oder um kurz auf einzelne Fragen von Pressevertretern zu antworten. Für Sonntag sollen geladen sein: New Jerseys Gouverneur Chris Christie, der frühere New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani und der Innenminister von Kansas, Kris Kobach.

(Foto: AFP)
Vize-Präsident Mike Pence (l.)
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Vor Ort in Bedminster war auch der künftige Vizepräsident Mike Pence. Er war am Freitagabend noch bei einer Aufführung des Musicals „Hamilton“ in New York gewesen – die Schauspieler und Sänger hatten dort eine an Pence gerichtete Erklärung verlesen und gefordert, dass die Regierung für alle Amerikaner da sein solle. Trump griff daraufhin via Kurznachrichtendienst Twitter das Ensemble an und verlangte eine Entschuldigung, da Pence „belästigt“ worden sei.

(Foto: AFP)
Mitt Romney (im Vordergrund)
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Vor vier Jahren war Mitt Romney Präsidentschaftskandidat der Republikaner. Im aktuellen Wahlkampf hatte Romney scharfe Kritik an Trump geäußert. Romney hatte Trump damals einen „Hochstapler“ genannt, dieser revanchierte sich mit der Bezeichnung „Verlierer“. Doch am Samstag hatte beide ein etwa einstündiges Gespräch und Romney gilt als ein Kandidat für das Amt des Außenministers. Trump sagte, er habe bei seinen Gesprächen „riesige Talente“ getroffen.

(Foto: AP)
Schaulustige
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Aus einem Fenster des „Trump National Golf Club“ beobachten Schaulustige, wie Mitt Romney das Gebäude betritt.

(Foto: AFP)
James Mattis (r.)
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Der pensionierte Marine Corps–General James Mattis kam ebenfalls zum Golfclub – er könnte Verteidigungsminister werden. Trump kündigte an, am Sonntag weitere Personalien verkünden zu wollen.

(Foto: AP)
Donald Trump Holds Weekend Meetings In Bedminster, NJ
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Lewis 'Lew' Eisenberg (l.) hat einst für die Investmentbank Goldman Sachs gilt als Kandidat für den Posten des Handelsministers. Hier spricht er mit Sean Spicer, Kommunikationschef der republikanischen Partei.

(Foto: AFP)

Kobach musste sich in sozialen Medien und von Demokraten reichlich Spott dafür gefallen lassen, dass ausgerechnet ein Kandidat für das Heimatschutzministerium nicht mit vertraulichem Material umgehen könne.

Als republikanischer Innenminister von Kansas hat Kobach (50) sich über die Grenzen des Bundesstaates hinaus mit knallharten Positionen zu Einwanderung und Wahlrecht einen schillernden Ruf erworben. Er unterstützt Trump seit langem und befürwortet den Bau einer Mauer zu Mexiko.

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