Kämpfe im Jemen Deutschland lässt mehr als 100 EU-Bürger ausfliegen

Im Jemen kämpfen Huthi-Rebellen gegen die Unterstützer des geflohenen Präsidenten um die Macht. Eine Allianz arabischer sunnitischer Staaten fliegt Luftangriffe. Berlin hat mehr als 100 EU-Bürger aus dem Land geholt.
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Die im Norden des Jemens beheimateten schiitischen Rebellen waren 2014 nach Süden vorgedrungen und hatten Sanaa sowie einige Provinzen eingenommen. Quelle: dpa
Huthi-Rebellen

Die im Norden des Jemens beheimateten schiitischen Rebellen waren 2014 nach Süden vorgedrungen und hatten Sanaa sowie einige Provinzen eingenommen.

(Foto: dpa)

BerlinDeutschland hat angesichts der heftigen Kämpfe im Jemen mehr als 100 europäische Staatsbürger aus der Hauptstadt Sanaa ausfliegen lassen. Die Menschen aus Deutschland und anderen EU-Staaten kamen am Freitag sicher mit einer Chartermaschine einer jordanischen Fluggesellschaft in Dschibuti an, wie das Außenministerium in Berlin mitteilte. Das Ministerium dankte Saudi-Arabien, Dschibuti und Jordanien für die geleistete Unterstützung, gab aber keine Details dazu bekannt.

Im Jemen kämpfen schiitische Huthi-Rebellen und mit ihnen verbündete Anhänger des früheren Präsidenten Ali Abdullah Salih gegen die Unterstützer des geflohenen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi um die Macht. Eine Allianz arabischer sunnitischer Staaten fliegt unter der Führung Saudi-Arabiens seit 26. März Luftangriffe, um die Huthis zu stoppen und Friedensverhandlungen zu erwirken.´

Die im Norden des Jemens beheimateten schiitischen Rebellen waren 2014 nach Süden vorgedrungen und hatten Sanaa sowie einige Provinzen eingenommen. Als sie Ende März vor der Hafenstadt Aden im Süden standen, floh Hadi nach Saudi-Arabien.

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