Kambodscha Ministerpräsident bricht in Tränen aus

Kambodscha gedenkt der Opfer der Massenpanik. Bei einem Fest starben fast 400 Menschen. Der Ministerpräsident rang mit den Tränen.
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HB PHNOM PEN. Kambodscha hat am Donnerstag der Opfer der Massenpanik gedacht, bei der am Montagabend nach offiziellen Angaben 347 Menschen ums Leben kamen und 395 wurden verletzt. Ministerpräsident Hun Sen brach in Tränen aus, als er Kerzen auf der Bücke in Phnom Penh entzündete, auf der sich die Tragödie ereignete. Die Flaggen im ganzen Land wehten auf halbmast, buddhistische Zeremonien sollten im Laufe des Tages stattfinden.

Eine vorläufige offizielle Untersuchung kam zu dem Ergebnis, das die Hängebrücke durch die vielen Menschen ins Schwanken gekommen war, was einige der Festbesucher in Panik versetzte. So seien zum Zeitpunkt des Unglücks viele Besucher vom Lande auf der Brücke gewesen, denen nicht klar war, dass das Schwanken für eine Hängebrücke normal sei.

In der Angst, die Brücke könnte einstürzen, hätten einige Menschen angefangen zu rennen, andere seien von der Brücke ins Wasser gesprungen. Schätzungsweise zwei Millionen Menschen sollen sich zum Wasserfest in der Hauptstadt aufgehalten haben.

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