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Kampf der Rebellen gegen Präsidenten-Anhänger Sicherheitsleute fliehen aus dem Norden Haitis

Brennende Polizeistationen, flüchtende Polizisten - neue Unruhen in Haiti ließen am Freitag die Hoffnung auf baldigen Frieden schwinden.

HB BERLIN. Sicherheitskräfte sind am Freitag massenhaft aus dem umkämpften Norden Haitis geflohen, nachdem dort neue Unruhen ausgebrochen waren. Rebellen brannten in Ouanaminthe an der Grenze zur Dominikanischen Republik die Polizeistation nieder, Anhänger von Präsident Jean-Bertrand Aristide griffen einen Vorort von St. Marc an und zerstörten sieben Wohnhäuser.

Mindestens zwölf Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Während sich die USA und die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) um eine politische Lösung der Krise bemühten, wurden US-Bürger am Freitag aus Haiti evakuiert. Rebellenführer Guy Philippe kündigte einen Angriff auf Cap-Haitien an, der letzte Standort der Regierung im Norden.

Seit Beginn der Unruhen am 5. Februar haben die Rebellen die Kontrolle über mehr als ein Dutzend Städte und Ortschaften im Norden übernommen. Die Versorgungsrouten zwischen der Hauptstadt Port-au-Prince sowie der westlich angrenzenden Dominikanischen Republik und dem Kampfgebiet sind unterbrochen.

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