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Kampf gegen den IS Steinmeier gegen Luftangriffe in Syrien

Außenminister Steinmeier zeigt sich wenig erfreut, dass Großbritannien und Frankreich Luftangriffe gegen IS-Stellungen in Syrien erwägen. Die USA warnten derweil Russland, das Assad-Regime zu unterstützen.
09.09.2015 - 20:24 Uhr
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier will kein weiteres militärisches Eingreifen in Syrien. Quelle: dpa
Enttäuscht von Frankreich und Großbritannien

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier will kein weiteres militärisches Eingreifen in Syrien.

(Foto: dpa)

Washington Die US-Regierung versucht auf diplomatischem Weg, eine verstärkte russische Militärpräsenz in Syrien zu verhindern. Außenminister John Kerry sprach nach Angaben seines Ministeriums am Mittwoch mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow, um die Besorgnis der US-Regierung über Berichte zu unterstreichen, nach denen Russland Kriegsschiffe und Flugzeuge nach Syrien verlegt hat.

Sollten die Berichte stimmen, würde dies zu noch mehr Gewalt in der Region beitragen, warnte Kerry. Auch das US-Präsidialamt zeigte sich „tief besorgt“ über die neue Entwicklung. Man begrüße das Engagement gegen die Islamistenmiliz IS, sagte ein Sprecher von Präsident Barack Obama. Allerdings wäre es skrupellos, das Regime von Präsident Baschar al-Assad zu unterstützen. Ähnlich äußerte sich auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und der französische Außenminister Laurent Fabius.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hatte zuvor Russland, aber auch Frankreich und Großbritannien vor einem stärkeren militärischen Eingreifen in den syrischen Bürgerkrieg gewarnt. „Es kann nicht sein, dass jetzt wichtige Partner, die wir brauchen, auf die militärische Karte setzen“, sagte er im Bundestag. Frankreich und Großbritannien erwägen, Luftangriffe gegen die Extremistenmiliz IS in Syrien zu fliegen.

Nach US-Angaben hat Russland seit Dienstag zwei Landungsschiffe, die auch Panzer transportieren können, zusätzliche Flugzeuge und eine kleine Zahl Marine-Infanteristen nach Syrien geschickt. Offenbar gehe es darum, ein Flugfeld nahe der Hafenstadt Latakia vorzubereiten. Die Gegend ist eine Hochburg des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, dessen Schutzmacht Russland ist.

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