Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kampf gegen IS Russland bietet Irak weitere Waffenlieferungen an

Unterstützung aus Moskau: Der Kreml ist bereit, den Irak stärker im Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat zu unterstützen. Schon vor zwei Jahren hat Bagdad Kampfhubschrauber bestellt. Weitere sollen nun folgen.
1 Kommentar
Der irakische Premier Haider al-Abadi (l) auf Staatsbesuch in Moskau. Quelle: Reuters
Treffen in Moskau

Der irakische Premier Haider al-Abadi (l) auf Staatsbesuch in Moskau.

(Foto: Reuters)

Moskau Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist Russland zu weiteren Waffenlieferungen an den Irak bereit. Moskau wolle alles tun, um das Land zu unterstützen, den IS von seinem Territorium zu vertreiben, sagte Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag bei einem Treffen mit dem irakischen Regierungschef Haidar al-Abadi in Moskau. Auch Kremlchef Wladimir Putin bekräftigte Russlands Wunsch nach einer engen militärischen Kooperation. Al-Abadi sagte dem Kreml zufolge, mit seinem Besuch wolle er die Zusammenarbeit mit Russland im Kampf gegen den Terrorismus festigen.

Putins Berater Wladimir Koschin sagte der Agentur Interfax, der Irak wolle vor allem weitere Kampfhubschrauber kaufen. Bereits 2013 hatte die Regierung in Bagdad mehr als 40 Helikopter in Russland bestellt. Mehrere davon seien bereits ausgeliefert worden, hieß es.

Das sind die gefährlichsten Länder der Welt
Libyen
1 von 12

Das Land ist vom Krieg zerrissen. Seit dem Sturz von Diktator Muhammad Gaddafi gilt Libyen als sogenannter „failed state“. Eine funktionierende Regierung gibt es nicht, Investoren machen um das Land einen großen Bogen. Mittlerweile ist das Land auch ins Visier der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ gerückt. Kein Wunder also, dass Libyen laut der aktuellen Karte des Gesundheitsrisikos von „International SOS“ auch hinsichtlich der medizinischen Versorgung eines der gefährlichsten Länder der Welt ist.

(Foto: dpa)
Sierra Leone
2 von 12

In kaum einem anderen afrikanischen Land wütete hat das Ebola-Virus so brutal, wie im westafrikanischen Sierra Leone, eines der ärmsten Länder der Welt. Die fehlende medizinische Versorgung und das zu späte Einschreiten der internationalen Staatengemeinschaft haben erst möglich gemacht, dass das Virus derart tödliche Ausmaße annahm. Die Ebola-Epidemie konnte mittlerweile eingedämmt werden. Dennoch ist Sierra Leone nach wie vor kein risikoloses Reiseziel.

(Foto: AFP)
Liberia
3 von 12

Wie Sierra Leone leidet auch Liberia unter der Ebola-Epidemie. Auch hier wurde zu spät reagiert. Zur fehlenden medizinischen Versorgung kommen noch katastrophale hygienische Zustände und die fehlende Sensibilisierung der Bevölkerung hinzu. Viele Liberianer blieben in Kontakt mit erkrankten Angehörigen und weigerten sich, auf Beerdigungszeremonien zu verzichten, weshalb sich das Virus immer weiter verbreiten konnte.

(Foto: AFP)
Simbabwe
4 von 12

Während Simbabwes Diktator Robert Mugabe in Saus und Braus lebt, lässt er seine Bevölkerung in bitterer Armut darben. Eine absurd hohe Inflation, eine hohe Sterblichkeitsrate und fehlende öffentliche Investitionen – das alles interessiert den greisen Diktator wenig. Zwar leidet Simbabwe nicht unter dem Ebola-Virus, angesichts der Armut des Landes ist es als Reiseziel allerdings nicht empfehlenswert.

(Foto: dpa)
Syrien
5 von 12

Der Bürgerkrieg in Syrien hat bisher Tausende Menschenleben gekostet. Frieden ist nicht in Sicht. Besonders problematisch ist, dass die ungeordneten Verhältnisse in Syrien eine Brutstätte für Terrorismus sind. Für Reisende ist das Land daher besonders gefährlich. Auch die desolate Gesundheitsversorgung macht Syrien zu keinem sicheren Reiseziel.

(Foto: dpa)
Irak
6 von 12

Irakische Fußballfans in den Straßen der Hauptstadt Bagdad: Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sorgt in dem krisengeschüttelten Land für bürgerkriegsähnliche Zustände. Wilde Flüchtlingslager, eine schlechte medizinische Infrastruktur und die erhöhte Unsicherheit durch Anschläge und Bombendrohungen machen die Lebensumstände im Irak besonders prekär. Das ist keine Reise wert.

(Foto: dpa)
Gaza
7 von 12

Zerstörungen in Gaza: Palästina ist nicht sicher. Insbesondere der Gazastreifen gilt als Pulverfass. Hier kommt es immer wieder zu Scharmützeln zwischen der radikal-islamischen Hamas und der israelischen Armee. Außerdem sorgen die durch das jüngste Bombardement zerstörten Gebäude für Gefahr. Aufgrund zerstörter Leitungen, Schwelbränden und offener Kanalisationen empfiehlt sich das eingemauerte Gaza derzeit umso mehr nicht für Reisende aus dem Ausland.

(Foto: dpa)
  • dpa
Startseite

1 Kommentar zu "Kampf gegen IS: Russland bietet Irak weitere Waffenlieferungen an"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Mehr Waffen lösen das Problem ?
    Es ist schon eine schockierende "Einigkeit" der Haupt-Rüstungsländer, egal ob es die USA,
    Russland oder Deutschland sind, wie Waffenlieferungen als Heilmittel der Krise legitimiert
    werden.
    Es gibt jemanden, der das ganz klar ausspricht - J. Todenhöfer, der den IS besucht hat.
    Das Ausgrenzen von grösseren Bevölkerungsgruppen von Mitbestimmung und Macht
    führt dazu, dass sich benachteiligte Menschen anderen "Koalitionen" anschliessen, also
    auch dem IS . Der IS ist zwar eine sunnitisch-radikale Organisation, aber benachteiligte
    Iraker sehen offenbar im IS das kleinere Übel, immer vor dem Hintergrund, dass die gut
    ausgebildete sunnitische Minderheit lange Zeit den IRAK als Elite geführt und regiert hat.
    Im Namen der demokratischen Mehrheit sind solche Menschen nun von der Macht ausgeschlossen, also Demokratie als Selbstzweck, Schaden für alle ??
    Wie leicht setzt sich gerade unsere Bundesregierung sich immer wieder über
    das Gebot des Grundgesetzes hinweg, und tut so, als ob Waffen irgendein Problem
    lösen würden. Nachdem deutsche Waffen an die Kurden geliefert wurden (wie von anderen EU-Ländern auch) konnte man erfahren, dass diese teilweise in den Händen des IS augetaucht sind, teilweise durch Eroberung, aber auch durch Handel/Verkauf. Konsequenz : wir sollen noch mehr Waffen liefern - logisch - gell ? So gehts auch mit den US-Waffen für die angeblich so demokratischen syrischen Rebellen, und die US-TOW-Raketen sind auch beim IS gelandet.
    Das Russland "böse" ist sind wir von unserer Presse ja gewöhnt, deren Waffenlieferungen dienen nur ganz egoistischen Zielen ... . Irgendwie scheinen sich alle Mächtigen einig zu sein
    eine Medizin, die nicht positiv wirkt, in der Dosis einfach zu steigern, anstatt an der Diagnose
    zu zweifeln. Auf die Idee, dass Wir für unsere Köpfe dringend eine Terapie bräuchten anstatt
    uns ständig in andere Länder einzumischen, kommt man nicht, das wäre ja geschäfts-schädigend.
    Siehe deutsche Waffen für SaudiA KriegJemen