Shunji Yanai (l.), Präsident des Internationalen Seegerichtshofs, hört sich das Plädoyer von Liesbeth Lijnzaad, Leiterin der niederländischen Delegation, an.
Düsseldorf Nach rund vier Stunden hat Shunji Yanai genug gehört, er beendet die Sitzung. Bis zum 22. November will er verkünden, was er von der Festsetzung der Greenpeace-Aktivisten in Russland hält und ob der Internationale Seegerichtshof, dessen Präsident der Japaner ist, darüber urteilen darf.
Zuvor haben Vertreter der Niederlande, unter deren Flagge das Greenpeace-Boot Arctic Sunrise im September die russische Ölbohrplattform Proraslomnaja angesteuert hat, dargelegt, warum sie die Verhaftung der Crew für Unrecht und die Vorwürfe der Russen für haltlos halten. Ihr Hauptargument: Das Schiff habe sich in internationalem Gewässer und nicht in russischem Hoheitsgebiet bewegt – daher hätte nur die Niederlande selbst das Schiff entern, beziehungsweise den Auftrag dazu erteilen dürfen.
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