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Kapitalaufstockung Japan will IWF 50 Milliarden Dollar zur Euro-Rettung geben

Der Internationale Währungsfonds soll mehr Kapital bekommen, um die Euro-Krisenländer zu stützen. Bislang jedoch zieren sich die Mitgliedländer mit Hilfszusagen. Nun signalisiert Japan, dass es Kapital zuschießen könnte.
23.02.2012 - 07:58 Uhr Kommentieren
Das Logo des Internationale Währungsfonds an dessen Hauptsitz in Washington. Quelle: dpa

Das Logo des Internationale Währungsfonds an dessen Hauptsitz in Washington.

(Foto: dpa)

Tokio Japan erwägt einem Medienbericht zufolge, rund 50 Milliarden Dollar zu den Krisenhilfemitteln des Internationalen Währungsfonds (IWF) beizusteuern. Japan werde diesen Betrag aber noch nicht auf dem G20-Treffen der Finanzminister und Zentralbanker am 25. und 26. Februar in Mexiko bekannt geben, berichtet die Zeitung „Asahi Shimbun“ am Donnerstag.

Bei dem Gipfel wolle Japan zunächst einmal auszuloten, welche Summen die anderen Länder auf den Tisch legen wollen. Der IWF will seine Kriegskasse mit zusätzlichen 600 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln, um Ländern bei der Bewältigung von Folgen der Euro-Krise besser beistehen zu können. Doch das Vorhaben stößt auf Widerstand der USA und anderer Staaten. Viele G20-Länder verlangen, dass die Euro-Zone zunächst selber
mehr Geld in die Hand nimmt.

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