Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kein neues Datum für die Mission Iran verhindert Inspektion seiner Atomanlagen

Iran hat die für diese Woche geplante UN-Mission zur Kontrolle seiner Atomanlagen abgesagt. In Diplomatenkreisen wurde das Verhalten als großes Problem bezeichnet.

HB BERLIN. Der Streit um das Atomprogramm Irans könnte sich wieder verschärfen, nachdem das Land eine für diese Woche geplante UN-Mission zur Kontrolle seiner Atomanlagen nicht zulässt. Wie ein Diplomat aus dem Umfeld der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) am Freitag in Wien mitteilte, hat ein Vertreter Teherans die Inspektionen abgesagt und um Aufschub gebeten. Als Grund nannte der Vertreter die bevorstehenden iranischen Neujahrsfeiern. Ein neues Datum für die Mission nannte er nicht.

In Diplomatenkreisen hieß es, das Verhalten Irans sei «möglicherweise ein großes Problem im Prüfungsprozess». Die IAEA werde sich fragen, ob die Iraner glaubwürdig seien. Das Land handele völlig gegen seine Interessen, obwohl es ständig behaupte, es gebe nichts zu verbergen. Ein Diplomat wurde mit den Worten zitiert: «Mit seinem Verhalten liefert Teheran den USA einen großen Haufen Munition».

Erst am Dienstag hatten sich die USA und mehrere europäische Staaten in der IAEA darauf geeinigt, Iran im IAEA-Gouverneursrat zu kritisieren, weil es versäumt habe, Teile seines Atomprogramms öffentlich zu machen.

Brexit 2019
Startseite