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Keine Anschläge am Wahltag Tschetschenen wählen Kreml-Favoriten

Bei der Präsidentenwahl in der russischen Teilrepublik Tschetschenien hat der Kreml-Kandidat Achmat Kadyrow mit deutlichem Abstand gewonnen. Auch in St. Petersburg siegte die Kreml-Favoritin.

HB MOSKAU. Kadyrow habe mehr als 81 Prozent der Stimmen erhalten, sagte Wahlleiter Abdul-Kerim Arsachanow am Montag in Grosny. Kritiker sprachen von unfairen Wahlen. Aussichtsreiche Gegenkandidaten waren vor der Wahl vom Kreml zur Aufgabe überredet oder per Gerichtsbeschluss ausgeschlossen worden.

Außer Kadyrow habe niemand der insgesamt sieben Kandidaten mehr als sieben Prozent der Stimmen erhalten. Das amtliche Endergebnis wurde für diesen Mittwoch angekündigt. Der russische Präsident Wladimir Putin wertete die für russische Verhältnisse außergewöhnlich hohe Wahlbeteiligung von knapp 87 Prozent als Zeichen der Unterstützung für die neue Regierung. „Die Menschen hoffen auf bessere Zeiten, auf mehr Sicherheit“, betonte Putin.

Bundesaußenminister Joschka Fischer mahnte in Berlin eine politische Lösung für den jahrelangen Konflikt um die russische Kaukasusrepublik an.

Der vom Kreml gestützte und als Verwaltungschef eingesetzte Achmat Kadyrow war als klarer Favorit in das Rennen gegangen. Tausende Soldaten und Polizisten sicherten die Wahllokale. Die Kaukasusrepublik blieb am Wahltag von Sprengstoffanschlägen oder Überfällen verschont. Auf einer Website im Internet zweifelten die Rebellen das Wahlergebnis an und sprachen von Fälschungen.

Bei den Gouverneurswahlen in der zweitgrößten russischen Stadt Sankt Petersburg siegte die Kreml-Kandidatin Walentina Matwijenko mit etwa 63 Prozent der Stimmen. Wenige Stunden nach dem Ende der Stichwahl kündigte die frühere Vize-Regierungschefin bereits die Bildung einer neuen Stadtregierung an.

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