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Keine Deutschen unter den Opfern Aznar: Opfer stammen aus elf Ländern

Unter den 200 Todesopfern der Anschlagsserie auf Madrider Pendlerzüge befinden sich nach neuesten Angaben auch Bürger aus Polen und Frankreich sowie einer Reihe von südamerikanischen Staaten.

HB MADRID. „Es sind Bürger aus elf Ländern“, sagte der spanische Ministerpräsident Jose Maria Aznar am Freitag auf einer Pressekonferenz in Madrid. Die allermeisten Opfer waren Spanier. Neben den zwei Toten aus Polen und einem Todesopfer aus Frankreich nannte er drei aus Peru, zwei aus Honduras sowie je eines aus Kolumbien, Chile, Kuba, Ecuador, Marokko und dem afrikanischen Guinea-Bissau. Auch nach den Erkenntnissen des Auswärtigen Amtes in Berlin waren keine Deutschen unter den Opfern. Spanien ist eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen.

Unter den Verletzten sind den Angaben zufolge ebenfalls zahlreiche Opfer aus lateinamerikanischen Ländern, und Immigranten strömten in die Hospitäler und Lazarette, um ihre Angehörigen zu suchen. Aznar versprach, verletzten Immigranten die spanische Staatsbürgerschaft anzubieten. Zudem habe er das Innenministerium angewiesen, „die Regulierung der Lage aller Opfer der Anschläge und ihrer Familien zu beschleunigen, die möglicherweise einen irregulären Immigrantenstatus haben“.

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