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«Keine Minute vertan» Totenmesse für ermordete Hassan in London

Die im Irak entführte und getötete Leiterin einer Hilfsorganisation Margaret Hassan ist in London von 2000 Menschen mit einer Totenmesse geehrt worden.

HB BERLIN. In London haben rund 2000 Menschen die im Irak ermordete Helferin Margaret Hassan geehrt. Ihre Geschwister sagten in der Westminster Cathedral, Margaret habe «ihr Leben für die Schwachen und Benachteiligten» gegeben. Die Besucher der Totenmesse würdigten Hassan als «Märtyrerin».

Hassan war Leiterin der irakischen Projekte von Care International. Sie wurde im Irak von Extremisten verschleppt und später erschossen.

Erzbischof Cormac Murphy-O'Connor sagte auf der Feier in der katholischen Hauptkirche Londons: «Ihre Familie wollte dieses Requiem, weil dies praktisch ihr Begräbnis ist.» Hassans Leiche ist bislang nicht gefunden worden.

Die 59-Jährige hatte einen irakischen Ehemanne. Anstatt eines Sarges stand ein Bild von ihr mit einem Baby in der Kirche.

Ein Freund Hassans sagte: «Das Leben ist eine Chance. Margaret hat nie auch nur eine Minute dieser Chance vertan.» Hassan hatte sich 30 Jahre lang für die unter Sanktionen und Krieg leidende Zivilbevölkerung im Irak eingesetzt.

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