Kenia Oppositionsführer Odinga will Wahl anfechten

Der kenianische Oppositionsführer Odinga will das Ergebnis der Präsidentenwahl anfechten. Laut Wahlkommission habe es einen versuchten Cyberangriff gegeben. Dieser sei aber nicht erfolgreich gewesen.
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Odinga hatte bereits 2013 gegen Kenyatta verloren und auch damals das Ergebnis angefochten. Quelle: AP
Raila Odinga

Odinga hatte bereits 2013 gegen Kenyatta verloren und auch damals das Ergebnis angefochten.

(Foto: AP)

NairobiDer kenianische Oppositionsführer Raila Odinga will das Ergebnis der Präsidentenwahl in der vergangenen Woche anfechten. Er werde den Obersten Gerichtshof anrufen, kündigte Odinga am Mittwoch an. Die Kenianer würden nicht tatenlos zusehen, während in ihrem Land die Demokratie auf die Schlachtbank geführt werde, sagte er und rief seine Landsleute zum zivilen Ungehorsam auf.

Odinga war bei der Wahl in der vergangenen Woche dem Amtsinhaber Uhuru Kenyatta unterlegen. Der Oppositionsführer behauptete aber danach, der Sieg des Präsidenten sei nur möglich geworden, weil Hacker die Datenbanken der Wahlkommission infiltriert hätten. Die Wahlkommission räumte ein, dass es einen versuchten Cyberangriff gegeben habe, erklärte aber, dass dieser nicht erfolgreich gewesen sei.

Odinga hatte bereits 2013 gegen Kenyatta verloren und auch damals das Ergebnis angefochten. Der Oberste Gerichtshof hatte seine Klage aber abgewiesen.

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