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KFOR-Soldaten setzten Tränengas ein Zusammenstöße im Kosovo fordern neun Tote

In der ethnisch geteilten Stadt Kosovska Mitrovica ist es am Mittwoch zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Serben und Albanern gekommen, bei denen neun Menschen ums Leben kamen.

HB PRISTINA/BELGRAD. Mehr als 200 wurden übereinstimmenden Berichten zufolge zum Teil lebensgefährlich verletzt. Nato-geführte KFOR-Friedenssoldaten setzten Tränengas und Blendgranaten gegen die aufgebrachte Menge ein. Unter den Verletzten waren auch 9 KFOR- Soldaten und 4 UN-Polizisten. Auch aus mehreren Dörfern in der Umgebung wurden Unruhen zwischen Serben und Albanern gemeldet.

Mehrere hundert Albaner waren zuvor aus dem Süden der Stadt in den mehrheitlich von Serben bewohnten Norden gezogen. Beim Überqueren der Brücke zwischen den beiden Stadtteilen hätten sie die dort stationierten Friedenssoldaten mit Steinen beworfen, die mit Gummigeschossen und Tränengas zurückschossen. Auslöser der Proteste war der Tod von drei albanischen Kindern durch Ertrinken, die angeblich Opfer serbischer Angriffe gewesen sein sollen.

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