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Klimaaktivistin Greta Thunberg will auch in den Sommerferien streiken

Trotz Ferien will die schwedische Klimaaktivistin weiter für eine bessere Klimapolitik streiken. Das große Engagement hat für sie nach eigener Aussage aber auch einen Preis.
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„Schulstreikwoche 43. Und obwohl jetzt die Sommerferien kommen und die Schule vorbei ist, machen wir weiter“, twitterte sie. Quelle: dpa
Greta Thunberg

„Schulstreikwoche 43. Und obwohl jetzt die Sommerferien kommen und die Schule vorbei ist, machen wir weiter“, twitterte sie.

(Foto: dpa)

Stockholm Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg will auch in den Sommerferien weiter für eine bessere Klimapolitik streiken. Am Freitag saß die 16-Jährige wieder vor dem Stockholmer Parlament, um gegen die internationale Klimapolitik zu protestieren. „Schulstreikwoche 43. Und obwohl jetzt die Sommerferien kommen und die Schule vorbei ist, machen wir weiter“, twitterte sie.

Thunbergs wöchentlicher Protest begann im August 2018 und entwickelte sich seither zu einer globalen Bewegung, die mit dem Slogan „Fridays for Future“ Maßnahmen gegen den Klimawandel fordert. Einem globalen Klimastreik am 24. Mai anlässlich der Europawahl schlossen sich Schüler in 131 Ländern an.

Das große Engagement hat für Greta Thunberg nach eigener Aussage einen Preis, denn ihr Zeugnis fiel nicht ganz so gut aus, wie sie gehofft hatte. In nur 12 Fächern bekam sie die Bestnote A, in vier bekam sie die Note B. „Wenn ich nicht gestreikt hätte und so viel gereist wäre, hätte ich in allen Fächern ein A haben können“, sagte sie der schwedischen Zeitung „Dagens Nyheter“. „Aber es hat sich gelohnt.“

Die 16-Jährige ist nun nicht mehr schulpflichtig. Vor kurzem sagte sie, sie plane, ein Jahr freizunehmen und sich ganz ihrer Klimakampagne zu widmen. Sie wolle an einem UN-Klimagipfel in New York im September und an der UN-Klimakonferenz in Chile im Dezember teilnehmen.

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  • dpa
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