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Klimaauswirkungen EU-Unterhändler einigen sich auf mehr Transparenz bei grünen Anlagen

Unternehmen und Banken sollen künftig Auskunft über ihre Klimaauswirkungen ihrer Investitionen geben. Damit soll „Grünfärberei“ vermieden werden.
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Bis 2030 will die EU ihren Treibhausausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 senken. Quelle: dpa
Windräder in Niedersachsen

Bis 2030 will die EU ihren Treibhausausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 senken.

(Foto: dpa)

Brüssel Unternehmen und Banken in der EU, die Anlagen für ihre Kunden verwalten, sollen diesen künftig detailliert Auskunft über die Klimaauswirkungen ihrer Investitionen geben. Darauf einigten sich Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten am Donnerstag in Brüssel.

Damit solle „Grünfärberei“ bei Finanzprodukten vermieden werden, hieß es. Die EU-Länder und das Parlament müssen der Abmachung noch offiziell zustimmen, bevor sie in Kraft treten kann.

Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, ihren Ausstoß an Treibhausgasen bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu senken. Damit will sie Zusagen aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015 umsetzen. Schätzungen der EU-Kommission zufolge müssten dafür pro Jahr etwa 180 Milliarden Euro klimafreundlich investiert werden.

Die EU-Kommission hatte im vergangenen Jahr eine ganze Reihe an Vorschlägen für nachhaltigere Finanzmärkte gemacht. Im vergangenen Monat gab es bereits eine Einigung dazu, Investments mit einem „Paris-Label“ zu kennzeichnen, die mit dem Klimaabkommen im Einklang stehen.

Experten sollen dazu eine Liste von Unternehmen erstellen, die nachweisen können, dass sie sich nach dem 1,5-Grad-Ziel des Abkommens richten. Im Pariser Abkommen ist vorgesehen, die Erderwärmung möglichst auf anderthalb Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

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  • dpa
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