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Klimaschutz EU-Länder könnten Klimaziele für 2020 erreichen – Merkel fordert Realismus

Die Staatengemeinschaft wird laut einem Bericht der Agentur zwei von drei Zielen erfüllen. Derweil fordert die Bundeskanzlerin realistisch zu bleiben.
30.11.2020 Update: 30.11.2020 - 16:27 Uhr 1 Kommentar
Dem Bericht zufolge ist auch die Förderung der Erneuerbaren Energien auf einem guten Weg. Quelle: dpa
Windpark in der Ostsee

Dem Bericht zufolge ist auch die Förderung der Erneuerbaren Energien auf einem guten Weg.

(Foto: dpa)

Kopenhagen Die Länder der Europäischen Union sind auf dem besten Weg, zwei ihrer drei Klimaziele für 2020 zu erreichen. Einem Bericht der Europäischen Umweltagentur EEA zufolge, der am Montag in Kopenhagen veröffentlicht wurde, sind die Treibhausgasemissionen 1990 ständig zurückgegangen.

Bis 2019, also noch vor dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie, sei das Niveau gegenüber 1990 um 24 Prozent gesunken. Ziel war eine Verringerung um 20 Prozent gegenüber 1990.

Auch die Förderung von erneuerbaren Energien sei auf dem richtigen Kurs, hieß es in dem Bericht weiter. Vorläufige EEA-Daten deuteten darauf hin, dass die 27 EU-Länder 2019 einen Gesamtanteil des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen von 19,4 Prozent erreicht hätten. Das Ziel für 2020 liege bei 20 Prozent.

Unsicher sei, ob das dritte Ziel, die Senkung des Energieverbrauchs, erreicht werde. Nach Schätzungen der EEA sind nur neun der 27 Mitgliedsländer hier auf dem richtigen Weg. Allerdings sei noch unklar, wie sich die Pandemie auf den Energieverbrauch auswirke. Die EU-Agentur mahnte, dass trotz der positiven Entwicklung nachhaltige und langfristige Anstrengungen erforderlich seien, um die Ziele für 2030 und 2050 zu erreichen.

Merkel: Müssen beim Klimaschutz auch realistisch bleiben

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat im Klimaschutz mit Blick auf die Industrie Augenmaß eingefordert. Merkel mahnte das Europäische Parlament am Montag, „dass wir ambitioniert, aber auch realistisch bleiben“. Insofern würden die EU-Staats- und Regierungschefs auf ihrem Gipfel am 10. und 11. Dezember kein Ziel einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes bis 2030 beschließen, das über 55 Prozent hinausgeht, sagte Merkel bei einer virtuellen Konferenz mit den Europaausschüssen der Mitgliedstaaten und des EU-Parlaments. Schon allein dieses Ziel „erfordert erheblichste Umstellungen in vielen Mitgliedstaaten und eine große, große Kraftanstrengung“, sagte Merkel.

„Wir müssen auch immer an unsere industrielle Kraft denken“, betonte die Kanzlerin mit Blick auf Maschinenbau und Autoindustrie. Nach der Pandemie stehe Europa vor einem großen Wettbewerb. Die EU dürfe die Industrie daher nicht „vor eine Transformation stellen, die gar nicht zu bewältigen ist, sondern es muss auch machbar sein“. Bei der Umsetzung des 55-Prozent-Ziels plädiere sie für möglichst viel marktwirtschaftliche Instrumente und setze weniger auf die Ordnungspolitik. Die EU-Kommission hatte bei der Reduzierung des Treibhausgases als Ziel bis 2030 „mindestens 55 Prozent“ vorgeschlagen, das Europäische Parlament plädiert für 60 Prozent.

Mehr: EZB nimmt Klimarisiken stärker in den Blick

  • dpa
  • rtr
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1 Kommentar zu "Klimaschutz: EU-Länder könnten Klimaziele für 2020 erreichen – Merkel fordert Realismus"

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  • Schönreden hilft nicht und in der Realität gibt es bei der jetzigen Energiepolitik einfach keine Chance nachhaltig zu sein. Schaut man auf die Autoindustrie und das Ladestationen-Thema kann man keine Zukunft darauf bauen. Unser Stromnetz bräuchte allein eine Kapazität von 350 Gigawatt um nur 1. Mio. Fahrzeuge zu laden von den 54.Mio. Deutschen Fahrzeugen. Und das deutsche Stromnetz ist vollkommen überlastet mit nur 68 Gigawatt Stromstärke, wie sollte da jemals die Batteriezelltechnik sich etablieren. Eine wesentlich bessere Alternative bietet da Neutrino-Technologie. Der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlichte dazu aktuell: "Das ewige Licht - Der Beginn eines neuen Zeitalters" Weltbuch Verlag, 224 Seiten, ISBN 978-3-906212-56-2. Die günstigste und sauberste Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln. Die Patente der Berliner Neutrino Energy Group sind bereit. Die Einführung der Neutrinovoltaik zur Gewinnung von elektrischem Strom unter dem Einfluss verschiedener elektromagnetischer Strahlung, einschließlich hochenergetischer kosmischer Neutrinos ist jetzt machbar. Die auf Neutrinovoltaik-Technologie basierenden DC-Neutrinoquellen sind sehr kompakt und wetterunabhängig, erzeugen in einem Grundmodus 24h x 365 Tage Strom und können in Gerätegehäuse oder sogar in Elektroautos eingebaut werden. Sie sind in der Lage, sowohl Geräte als auch einzelne Haushalte und Elektroautos ohne Anschluss an eine zentrale Stromversorgung mit Strom zu speisen. Mobile und dezentrale Haushaltsenergie sowie unendliche Reichweiten für die Elektromobilität werden unser Leben weltweit positiv wandeln. Die Deutsche Politik und Medien sollten sich dafür endlich öffnen, um das Ruder in die richtige Richtung zu lenken.

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