Als erster US-Bundesstaat hat Kalifornien Emissionszertifikate verkauft. Sie geben Unternehmen das Recht, eine bestimmte Menge CO2 in die Atmosphäre zu pusten. Die Auktion war erfolgreich - allen Unkenrufen zum Trotz.

Kommentare

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  • Endlich mal ein Artikel, der schon im Titel sagt, warum es eigentlich geht (hier am Beispiel des Pleite US-Staates Kalifornien):
    "Die Kunst der Besteuerung liegt darin, die Gans so zu rupfen, daß sie unter möglichst wenig Geschrei so viele Federn wie möglich läßt." Jean Baptiste Colbert, 1619 - 1683, franz. Finanzminister, der sich wahrscheinlich totgelacht hätte, hätte man ihm erzahlt, daß es seinen Nachfolgern irgendwann einmal gelingt, die Luft zu besteuern

  • Ich kann die bisherigen Kommentare voll unterstützen. Leider wird an unseren Schulen inzwischen eine idelogisch geprägte Physik gelehrt. Wer als Lehrer das kritisiert kann Probleme bekommen.
    So geht der verbrecherische Ablasshandel weiter und der durch Fluorid ruhiggestellte Bürger findet das noch sinnvoll. Ich weise jeden auf die Seite von EIKE im Netz hin, denn dort wird noch frei geschrieben: www.eike-klima-energie.eu
    Ein Ingenieur der auch Physikunterricht gegeben hat

  • "Leider wird an unseren Schulen inzwischen eine idelogisch geprägte Physik gelehrt."
    Nicht nur an den Schulen. Der atmosphärische Treibhauseffekt wird in jeder Grundlagenvorlesung der Atmosphärenphysik an den Universitäten behandelt. Das ist auch Roy Spencer, David Lindzen oder Horst-Joachim Lüdecke klar. Es ist ähnlich wie bei der Evolutionstheorie: sie gehört in den Biologieunterricht. Und Lehrer, die mit Kreationismus daherkommen, können Probleme bekommen.

  • Das Ganze ist ein riesiges Geschäftsmodell, und alle fallen darauf rein und bücken sich.

    Haben Sie alle noch nicht bemerkt, wie heiß die Sonne im Februar inzwischen bei uns sein kann? Why?
    Kannten Sie das aus ihrer Jugend - der Älteren?

    Die Luft ist schon so sauber, daß keine Schadstoffe oder Stäube das Eindringen der Strahlung bremsen.
    Wir erhöhen somit eher die Temeperaturen und die UV Einstrahlung, als sie abzumildern.

    Die verstärkte UV Einstrahlung ist in vielen Ländern ein steigendes Phänomen und man schützt sich dagegen sogar mit spezieller Kleidung.

    Inzwischen hat sich sogar der Ozongürtel, der uns schützt, zunehmend wieder geschlosssen, den wir aber wohl nicht beeinflussen können, denn die Erde mit samt ihren Eigenschaften ist ein vitales Gebilde der stetigen Veränderung zwischen Warm- und Kaltzeiten, die es alle im vorindustriellen Zeitalter über Abermillionen Jahre gegeben hat.
    Einst blühte die Wüste in Afrika und nach neusesten Forschungen gibt es weiterhin dort sehr viel Wasser unter der Erde.
    Nur das lokale Klima dort hat sich verschoben.
    Das Klima ist keine Konstante. Es hat immer klimatische Verschiebungen und Veränderungen gegeben, in vergangenen Zeiten, wo der Mensch gar keinen Einfluß hat nehmen können. Es hat immer Warm-und Kaltzeiten gegeben.
    Heute möchte man alles festzurren auf einen status quo, was nicht geht. Man möchte sich möglichst angenehm einrichten.
    Da diese Phänomäne alle sehr langsam aublaufen, entdeckt man sie erst, wenn sie spürbar werden. Dann greift aber keinerlei Eingreifen, wie auch, sinnlos.

    Daß sich Erwärmungs-Glocken über Größstädten bilden, liegt daran, daß diese ihr eigenes lokales Klima bilden, durch lokale Aufheizung durch starken Energieverbrauch und die damit entstehende Abschirmung durch Dunst- und Wolkenbildung, die die Temepratur lokal hoch hält. Darüber hinaus ist sie normal.
    Das alles hat nichts mit weltweitem Klima zu tun.

  • "Das Ganze ist ein riesiges Geschäftsmodell, und alle fallen darauf rein und bücken sich."
    Es ist ein Geschäftsmodell. Aber Kalifornien bückt sich nicht, sondern nutzt das Geschäftsmodell.

    Es straft diejenigen, die (völlig ohne wirtschaftliche Interessen?) behaupten, dass drastische Maßnahmen zur Vermeidung von CO2-Emissionen viel zu teuer sind Lügen.

    Und diejenigen, die CO2-Zertifikate kaufen müssen, emitieren eben nicht mehr CO2 wie früher: sie finanzieren die kalifornischen Maßnahmen mit.

    Nur die, die die Zertifikate kaufen müssen, und nicht verkaufen können, bücken sich.

  • Es werden uns noch viele Naturphänomäne begegnen, die unsere Welt dramatisch verändern. Da brauchen nur man einige Vulkane auszubrechen, dann fieren wir aber tüchtig, weil sich der Himmel verfinstert. Soviel Staub können wir selbst gar nicht in die Luft pusten, um diesen Effekt zu erzeugen.

    Es ist auch nicht auszuschließen, daß sich der Golfstrom mal umkehrt,
    Wir werden Erdbeben gigantischen Ausmaßens erleben, weil sich die Kontinente bewegen und sich übereinanderschieben, die zuvor mal zusammenhängend waren. Jedes Jahr erheben sich gewisse Platten um 5 cm über die andere. Das hat Bedeutung.

    Volle Zustimmung:
    Die Treibhauslehre ist wissenschaftlicher Nonsense - in Kalifornien ebenso wie bei uns.

    Aber es läßt sich wie bei dem Ablaßhandel eine Menge Wohltaten - hier money - damit erzeugen.

    Die Erde ist ein sich selbst entwickelndes Gebilde, wir müssen uns anpassen, wie auch immer, nicht wir können die Erde anpassen, wie es uns gefällt.

    Und ja:
    Zertifikate Verkauf, "im Kampf gegen den Klimawandel"? Das ist lächerlich!

    Eine Physikerin.


  • Zertifikate verkauft, "im Kampf gegen den Klimawandel"? Das ist lächerlich! Tatsächlich wird mittlerweile jedem Schulkind in Deutschland und vermutlich auch in Kalifornien eingetrichtert, IR-aktive Gase (vulga "Treibhausgase") erwärmten die Erde. Fakt ist das genaue Gegenteil, daß nämlich die "Treibhausgase" die Erde kühlen. 70 Prozent der gesamten, von der Erde ins All abgestrahlten Kühlleistung stammen von ihnen.

    Das ist nicht nur eine theoretische Überlegung, sondern man kann es sogar nachmessen. Geht man im Sommer in die Sahara, dann erreichen dort bei dem meist wolkenfreien Himmel die Temperaturen an der Sandoberfläche bereits in den späten Vormittagswerte etwa 80°C. Dann verharren sie einige Stunden auf diesem Wert (sie steigen also nicht weiter), um dann am späteren Nachmittag wieder zurückzugehen.

    Die Frage ist nun, wie sich die Temperaturen bei gleichartigem Material (feiner Sand) in gleichem Abstand zur Sonne verhalten würden, wenn es keine Atmosphäre und folglich keine IR-aktiven Gase gäbe. Wie den Kindern eingetrichtert wird, heben die "Treibhausgase" die Temperaturen auf der Erde um 33 °C an. Folglich müßten in dem genannten Szenario die Temperaturen in etwa bei 47 °C liegen. Tun sie das?

    Um das nachzuprüfen, wenden wir unseren Blick zum Mond, auf dem genau die vorgenannten Bedingungen vorliegen. Welche Temperaturen haben wir dort? 47 Grad? 80? Nein, es sind (je nach Quelle) 130 - 134 °C. Es sind also nicht 33 Grad weniger als in unserer Realwelt, sondern 50 Grad mehr.

    Die Treibhauslehre ist wissenschaftlicher Nonsense - in Kalifornien ebenso wie bei uns. Es wird Zeit, daß sie endlich in die Tonne verbannt wird und die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden, die mit dem Unsinn bereits einen hohen Milliardenschaden verursacht haben.

    Klaus Ermecke
    KE Research
    Oberhaching

  • Die oftmals genannten -15 °C sind ein theoretischer Wert, der für eine Erde mit einer Atmosphäre, ähnlich der realen, aber ohne Treibhauseffekt gelten würde.

    Bei einer Erde ohne Atmosphäre würde die Sonneneinstrahlung ohne atmosphärische Streuungsverluste direkt auf die Erde treffen, wie das beim Mond der Fall ist. Die -15 °C beschreiben diesen Fall nicht.

Mehr zu: Klimawandel - Kalifornien scheffelt mit Emissionshandel Millionen

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