Kommentar zu US-Sanktionen gegen Russland Ein Gesetz, viele Verlierer

Der US-Kongress hat neue Sanktionen gegen den Kreml wegen seiner Wahlkampfeinmischung ausgearbeitet. Auch Trump sollen sie treffen, weil er mit Russland anbandelte. Doch auch für Europa sind sie gefährlich. Ein Kommentar.
Der US-Präsident muss derzeit innenpolitisch einstecken. Quelle: Reuters
Trump und Putin beim Handshake

Der US-Präsident muss derzeit innenpolitisch einstecken.

(Foto: Reuters)

Der Kampf gegen die „Achse des Bösen“ hat in Washington wieder Hochkonjunktur: Der Begriff, vor 15 Jahren von der Bush-Administration geprägt, um die autoritären politischen Regime im Irak, Iran und in Nordkorea als Gefahr für die globale Welt zu brandmarken, ist inzwischen um Russland erweitert worden. Der US-Kongress hat gegen jene Länder – bereinigt um den vor Jahren von amerikanischen Streitkräften eingenommenen Irak – eine Liste von neuen Sanktionen ausgearbeitet, denen das Weiße Haus nun zustimmen soll. Das Augenmerk richtet sich dabei auf Russland, mit dem US-Präsident Donald Trump im Wahlkampf heftig flirtete.

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