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Kommentar zum Griechenland-Poker Zahlenmenschen, keine Spar-Sadisten

Auch in Washington hält man die Sparauflagen für Athen für zu hart. Doch Alexis Tsipras hat nie begriffen, dass der IWF auf seiner Seite steht . Stattdessen schürt der griechische Premier lieber weiter Ressentiments.
23.06.2015 - 12:47 Uhr
Es gehört zur Tragik seiner Person, dass er lieber seiner Attac-Ideologie treu bleibt, als sich für eine neue Erkenntnis zu öffnen. Quelle: dpa
Regierungschef Tsipras

Es gehört zur Tragik seiner Person, dass er lieber seiner Attac-Ideologie treu bleibt, als sich für eine neue Erkenntnis zu öffnen.

(Foto: dpa)

Frankfurt In Europa ist Alexis Tsipras ziemlich isoliert. Beim Internationalen Währungsfonds in Washington befindet er sich dagegen in zumindest, nun ja, zweifelhafter Gesellschaft – bestehend aus Schurkenstaaten und Bananenrepubliken. Die „Sambia-Option“ hat seine Regierung schon gezogen, als sie wie das afrikanische Land in den 80er-Jahren Kreditraten beim IWF bündelte und ihre Rückzahlung auf Ende Juni verschob.

Nun ist auch diese Frist fast um, und Tsipras muss entscheiden, ob er die Rechnung beim Währungsfonds begleicht – oder dem Klub der Schuldensünder aus Simbabwe, Kuba und Sudan beitritt.

Moritz Koch ist USA-Korrespondent.
Der Autor

Moritz Koch ist USA-Korrespondent.

In Sachen Propaganda erfüllt Tsipras die Aufnahmebedingungen schon. In bester Chauvinistenmanier schiebt er dem IWF eine „kriminelle Verantwortung“ für das Leid der griechischen Bevölkerung zu. Egal wie das Drama ausgeht: Es gehört zur Tragik dieses Premiers, dass er lieber seiner Attac-Ideologie treu bleibt, als sich für eine neue Erkenntnis zu öffnen: In Washington sitzen die besten Verbündeten, die Griechenland bleiben.

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