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Kommissionspräsident Schulz gegen britischen Kandidaten

Hill schlägt hohe Wellen: Martin Schulz zeigt sich bei der Wahl des EU-Kommissionspräsidenten über den britischen Vorschlag Lord Jonathan Hill verärgert. Der ist bekannt für seine europaskeptischen Ansichten.
6 Kommentare
Kandidaten für den Kommissionsposten unter sich: Jean-Claude Juncker (l.) und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Quelle: AFP

Kandidaten für den Kommissionsposten unter sich: Jean-Claude Juncker (l.) und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz.

(Foto: AFP)

Brüssel EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat sich skeptisch zum britischen EU-Kommissions-Kandidaten Lord Jonathan Hill geäußert. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hill mit seinen radikalen antieuropäischen Ansichten, sofern er sie haben sollte, im Europaparlament eine Mehrheit bekommt“, sagte Parlamentspräsident Martin Schulz dem Deutschlandfunk am Mittwoch. Eine Ablehnung sei „nicht auszuschließen“.

Das Parlament werde Hill vorurteilsfrei begegnen. „Ob Herr Hill vorurteilsfrei an uns herangeht, das wird sich dann zeigen und davon wird sicher abhängen, ob er eine Mehrheit bekommt“, sagte Schulz. Zugleich verlangte er von den Staats- und Regierungschefs, die am Mittwochabend in Brüssel zu einem EU-Gipfel in Brüssel zusammentreffen, eine höhere Zahl von Frauen als Kandidaten für die nächste EU-Kommission vorzuschlagen.

„Ein 28-köpfiges Gremium, in dem es drei Frauen gibt, kriegt im Europaparlament sicher keine Mehrheit“, unterstrich er. Bislang sind nur drei Frauen als Kandidaten für die Kommission benannt worden. Auch Deutschland will mit dem bisherigen Energiekommissar Günther Oettinger erneut einen Mann in die Kommission entsenden.

Schulz wandte sich zudem gegen Forderungen, die Gespräche über ein transatlantisches Freihandelsabkommen zwischen EU und den USA wegen der Ausspähaktivitäten von US-Geheimdiensten auszusetzen. Wenn das Verhandlungsergebnis am Ende nicht stimme, werde es ohnehin keine Mehrheit im Europäischen Parlament oder anderswo bekommen. Dem am Vortag vom Parlament gewählten EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker bescheinigte Schulz, ein überzeugendes Reformprogramm vorgelegt zu haben

  • rtr
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6 Kommentare zu "Kommissionspräsident: Schulz gegen britischen Kandidaten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Schulz gegen britischen Kandidaten.
    Ein undemokrat namens Schulz meldet sich wieder zu Wort!
    Nur weil der Engländer eine kritische Haltung gegenüber der EU und Europa hat, darf er keinen Posten erhalten?
    Was bildet sich dieser Buchhändler und ex Alkoholiker eigentlich ein.
    Die SPD hat auf den falschen Mann für Europa gesetzt, dass wird sich rächen.

  • Stimmt. Wir haben eine weibliche "Aussitzer / Mitläufer-Politik" in Deutschland und in "EU-Brüssel".

    Wie die gute Frau an der Essen-Ausgabe in der Kantine.

  • Jedes Land in Europa das sich dem "EU-Mainstrem" nicht unterordnet wird gemobbt und die EU-Geldhähne abgedreht. Wie im Feudal-Zeitalter.

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    Ist es ein Zufall, dass der Druck auf Obama genau nach dem Besuch von Hillary Clinton losgeht ?? Wohl kaum.

    Frau Clinton wird schon jetzt als "Neue Erlöserin des verbesserten Deutsch-Amerikanischen Verhältnisses" positioniert und Obama dazu moralisch mit der NSA-Affaire unter Druck gesetzt. Er soll aktiver werden gegen die eigenen Geheimdienste, ehe Frau Clinton ihr Amt beginnt.

    Dann ist Frau Clinton 2017 der "neue Messias" sozusagen. Und Bill Clinton für 8 Jahre der neue (Schatten)-Präsident im Weissen Haus.

    Alles Schach-Spiel.

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    Herr Guttenberg steht (wahrscheinlich) auf der gleichen PayRoll wie J.Fischer (auf dem Schoß von Mrs. Albright), Trittin (Bilderberger) und letztendlich Frau Merkel auch (Hände-Raute als "Welt-Bürger) auch.

    Es geht um die "Neue Weltordnung" mit der obersten Kaste "Welt-Geld-Elite" und Goldman Sachs als Zinsenkassierer der Steuerzahler der Welt. Kommunisten und Zentral-Banken haben sich verbündet zusammen mit den "Gutmenschen von oben".

    Warren Buffet hat gerade 2,8 Milliarden Dollar für "Stiftungen" gespendet ... CDU-Konrad-Adenauer-Stiftung ? Böll-Stiftung ? NGO's ? "Neue Weltregierung Bilderberger" ? Welt-Geld-Elite regiert die Welt !

  • Das Frauen-Geschwätz ist kaum noch zu ertragen.
    Wann begreift auch Her Schulz mal, dass es egal ist, wer was wird, gut muß derjenige/diejenige sein.
    Und leider sehe ich in der gesamen Politik nicht gerade gute Frauen.
    Im Gegenteil, je mehr Frauen, desto schlechter ist unsere Politik geworden

  • England arbeitet ausnahmslos für sich und seine Vorteile mehr tun sie nicht.

  • Diese EU ist und bleibt ein Diktatur Verein!
    Vielfalt und Meinungsfreiheit ist in dieser EU-Diktatur unerwünscht!
    Da braucht sich niemand mehr zu wundern, wenn das europäische Volk immer lauter und aggresiver gegen diese EU-Diktatoren in Staßburg und Brüssel stimmt!
    Einfach nur noch ekelhaft und volksfeindlich diese Ansichten von Martin Schulz (SPD-Deutschland) und Sven Giegold (Grüne-Deutschland)!
    Die neuen Öko-Sozialisten (NS) in einer neuen
    EU (Hitler)-Diktatur.

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