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Komplizierte Siedlungspolitik Trump zweifelt an Israels Interesse an einem Nahostfrieden

Bislang galt Trump als Israels bester Freund im Weißen Haus seit Langem. In einem Zeitungsinterview äußert er sich nun kritischer.
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Bisher schien der US-Präsident mit Israel deutlich milder umzugehen als mit den Palästinensern. Quelle: dpa
Donald Trump

Bisher schien der US-Präsident mit Israel deutlich milder umzugehen als mit den Palästinensern.

(Foto: dpa)

JerusalemUS-Präsident Donald Trump hat Zweifel an dem Willen Israels geäußert, Frieden mit den Palästinensern schließen zu wollen. In einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der israelischen Zeitung „Hajom“ sagte er, die israelische Siedlungspolitik im Westjordanland sei ein Faktor, der die Bemühungen um ein Friedensabkommen komplizierter mache. Bei den Palästinensern sei er sich sicher, dass sie keinen Frieden wollten.

„Im Augenblick würde ich sagen, dass die Palästinenser nicht darauf aus sind, Frieden zu schließen“, sagte Trump. „Und ich bin nicht unbedingt sicher, dass Israel darauf aus ist, Frieden zu schließen.“ Man müsse nun sehen, was passiere. Zur israelischen Siedlungspolitik sagte er: „Die Siedlungen sind etwas, das es sehr stark verkompliziert und immer verkompliziert hat, Frieden zu schließen, deshalb denke ich, dass Israel sehr vorsichtig mit den Siedlungen sein muss.“

Die Zeitung „Hajom“ gehört dem amerikanischen Milliardär Sheldon Adelson, der sowohl Trump als auch Israel unterstützt. Bisher schien Trump mit Israel deutlich milder umzugehen als mit den Palästinensern: Die israelische Regierung erfreute er mit der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt im Dezember.

Damit zog er jedoch den Zorn der Palästinenser auf sich, die den Ostteil Jerusalems als Hauptstadt eines künftigen palästinensischen Staates betrachten. Für weitere Empörung sorgte Trump, indem er die US-Unterstützung für das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge, UNRWA, kürzte.

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