Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kompromissvorschlag Joe Biden reduziert Volumen von Infrastrukturprogramm auf 1,7 Billionen Dollar

Eigentlich wollte der US-Präsident 2,25 Billionen Dollar für ein Infrastrukturprogramm ausgeben. Nach heftigem Widerstand macht er den Republikanern nun ein Kompromissangebot.
22.05.2021 - 01:49 Uhr Kommentieren
Der US-Präsident kommt der Opposition bei seinem Infrastrukturprogramm entgegen. Quelle: dpa
Joe Biden

Der US-Präsident kommt der Opposition bei seinem Infrastrukturprogramm entgegen.

(Foto: dpa)

Washington US-Präsident Joe Biden dampft angesichts heftigen Widerstands der Opposition das von ihm vorgeschlagene billionenschwere Infrastrukturprogramm ein. Statt der bislang angepeilten 2,25 Billionen Dollar werde den Republikanern jetzt ein Paket mit einem Volumen von 1,7 Billionen Dollar vorgeschlagen worden, teilte Präsidialamtssprecherin Jen Psaki am Freitag in Washington mit. Die Republikaner hatten 568 Milliarden Dollar angeboten. An diesem Angebot hat sich nach Angaben aus US-Regierungskreisen kaum etwas verändert.

Einige Aspekte, die aus dem ursprünglichen Entwurf entfernt worden seien, wie etwa Investitionen in Forschung und Entwicklung, würden ihren Weg dafür in andere Vorlagen finden. Der neue Vorschlag werde noch im Laufe des Tages veröffentlicht. „Dieser Vorschlag zeigt eine Bereitschaft, die Größe zu verringern“, sagte Psaki zu dem Plan von 1,7 Billionen. I

Das Infrastrukturprogramm bildet eine der zentralen Säulen von Bidens Strategie, die US-Wirtschaft nach der Corona-Krise nachhaltig anzukurbeln und das Land fit für die Zukunft zu machen. Es sieht unter anderem Investitionen in Straßen und Brücken vor, aber auch in Zukunftstechnologien und Klimaschutz. Finanziert werden soll es über höhere Unternehmenssteuern. Die Republikaner lehnen das Vorhaben als zu teuer und umfassend ab.

Die Republikanische Partei weigert sich, Steuerkürzungen unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump von 2017 rückgängig zu machen. Dabei wurde die Körperschaftssteuer von 35 auf 21 Prozent gesenkt. Biden will sie auf 28 Prozent anheben. Sollte das Weiße Haus zu einem Gesetzentwurf bereit sein, bei dem die Steuersenkungen nicht geändert würden, seien die Republikaner zur Zusammenarbeit bereit, sagte der republikanische Minderheitsführer im Senat, Mitch McConnell, im Sender Fox News.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Mehr: US-Präsident Biden will drei Billionen Dollar in Infrastruktur, Energie und Bildung pumpen. Die Pläne sind ambitioniert – und riskant.

    • rtr
    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Kompromissvorschlag - Joe Biden reduziert Volumen von Infrastrukturprogramm auf 1,7 Billionen Dollar
    0 Kommentare zu "Kompromissvorschlag: Joe Biden reduziert Volumen von Infrastrukturprogramm auf 1,7 Billionen Dollar"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%