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Konflikt Israel fliegt Luftangriff auf Einrichtungen im Gazastreifen

Israels Luftwaffe hat nach eigenen Angaben Einrichtungen im Gazastreifen angegriffen. Zuvor sei eine Rakete aus dem Küstenstreifen abgeschossen worden.
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Explosion in Gaza-Stadt durch Angriffe der israelischen Luftwaffe am 14. November. Quelle: AP
Gaza-Stadt

Explosion in Gaza-Stadt durch Angriffe der israelischen Luftwaffe am 14. November.

(Foto: AP)

Gaza,Tel Aviv Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben Einrichtungen der im Gazastreifen herrschenden Hamas angegriffen. Zuvor sei eine Rakete aus dem Küstenstreifen auf Israel abgeschossen worden und in unbewohntem Gelände eingeschlagen, wie israelische Medien am Freitagabend berichteten. Von Verletzten wurde zunächst nichts bekannt.

In israelischen Orten in Grenznähe zum Gazastreifen heulten zudem die Sirenen. Die Armee ging davon aus, dass der Alarm durch Luftabwehrfeuer aus dem Gazastreifen ausgelöst wurde.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen war vor der erneuten Eskalation ein 16-Jähriger an einem Bauchschuss gestorben, nachdem israelische Soldaten das Feuer auf eine Gruppe Menschen am Grenzzaun eröffnet hätten. Vier weitere Personen seien dabei verletzt worden.

Die in Gaza regierende islamistische Hamas hatte am Freitag zum dritten Mal in Folge Proteste am Grenzzaun abgesagt. Augenzeugen sagten, dass sich trotzdem Dutzende Menschen am Grenzzaun bei Chan Junis versammelt hätten. Ein Sprecher der israelischen Armee sagte, manche Palästinenser hätten versucht, sich dem Zaun zu nähern und ihn zu sabotieren und das Militär habe Mittel zum Auseinandertreiben von Aufständischen angewandt, um sie zurückzuhalten.

Vor zwei Wochen war der Konflikt zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen gefährlich eskaliert. Israel hatte gezielt einen Militärchef des Islamischen Dschihad getötet, woraufhin die Extremistenorganisation nach israelischen Armeeangaben mehr als 360 Raketen auf Israel abfeuerten.

Israels Armee griff parallel Dutzende Ziele des Islamischen Dschihad an. Dabei wurden insgesamt 36 Menschen getötet, die meisten militante Palästinenser. Allerdings waren unter den Opfern auch acht Mitglieder einer Familie. Beide Seiten einigten sich letztlich unter Vermittlung Ägyptens und der Vereinten Nationen auf eine Waffenruhe.

Der Islamische Dschihad wie auch die Hamas werden von EU und USA als Terrororganisation eingestuft. Sie haben sich die Zerstörung des jüdischen Staates auf die Fahnen geschrieben.

Israel hat vor zwölf Jahren eine Blockade des Gazastreifens verschärft, die von Ägypten mitgetragen wird. Beide Länder begründen dies mit Sicherheitsinteressen.
Mehr: Netanjahus Rivale Gideon Saar will den Vorsitz der bisherigen Regierungspartei übernehmen. Die Bildung einer Regierung könnte damit noch komplizierter werden.

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  • dpa
  • ap
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