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Konflikt mit den USA China zeigt sich im Zollstreit sowohl konflikt- als auch verhandlungsbereit

China gibt sich im Handelsstreit mit den USA ambivalent: Die Volksrepublik signalisiert sowohl Konfliktbereitschaft als auch Verhandlungswillen.
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Der chinesische Präsidenten Xi Jinping zusammen mit US-Präsidenten Trump: Nach einer zwischenzeitlichen Entspannung gehen China und die USA in ihrem Handelsstreit wieder auf Konfrontationskurs. Quelle: dpa
Handelsstreit zwischen China und USA

Der chinesische Präsidenten Xi Jinping zusammen mit US-Präsidenten Trump: Nach einer zwischenzeitlichen Entspannung gehen China und die USA in ihrem Handelsstreit wieder auf Konfrontationskurs.

(Foto: dpa)

PekingChina gibt sich im Zollstreit mit den USA nach der gegenseitigen Anordnung milliardenschwerer Strafzölle konfliktbereit, signalisiert aber zugleich Verhandlungswillen. „China begrüßt einen Dialog und hat keine Angst vor Handelskriegsdrohungen“, hieß es in einem Leitartikel der staatlichen Zeitung „China Daily“ am Wochenende.

Die von den USA am Freitag verkündete zweite Welle von Zöllen auf chinesische Waren wurde als grober Verstoß gegen den Geist der kürzlich geführten Handelsgespräche zwischen den beiden Ländern gewertet. Die Maßnahme werde „nach hinten losgehen, wenn Washington nicht von seiner gefährlichen Abenteuerpolitik abrückt“. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump handle inkonsistent und gefährlich. Es sei aber angesichts „des häufigen Hin und Hers“ der Amerikaner noch zu früh, um von einem Handelskrieg zu sprechen.

Trump hatte neue Zölle von 25 Prozent auf über 800 chinesische Waren verkündet - darunter Autos sowie Industrie- und High-Tech-Güter. China reagierte mit eigenen Zöllen von 25 Prozent auf 659 US-Produkte wie Fleisch, Gemüse, Soja, Whiskey, Tabak und Autos. Es geht jeweils um ein Volumen von 50 Milliarden Dollar. Die Zölle sollen für die meisten Warengruppe ab dem 6. Juli greifen. US-Stahl- und Aluminiumzölle sind bereits in Kraft. Davon betroffen sind auch Importe aus der EU. Trump hat zudem mit Zöllen auf europäische Autos gedroht.

Auch andere staatliche Medien aus der Volksrepublik kritisierten das Vorgehen der USA. „Der weise Mann baut Brücken, der Narr baut Mauern“, hieß es in einem Meinungsbeitrag der Nachrichtenagentur Xinhua. China reagiere auf den Handelsstreit am besten mit „Expansion und Öffnung“.

Die Zeitung der Kommunistischen Partei schrieb, Trumps Regierung sei davon besessen, „die schändliche Rolle des globalen wirtschaftlichen Störers zu spielen. (...) Es gibt keinen Gewinner in einem Handelskrieg.“ Die USA schadeten dem Welthandel, der wirtschaftlichen Globalisierung, multilateralen Handelssystemen und globalen Produktionslieferketten. „Die ganze Welt wird die Rechnung für die verfehlten Taten des amerikanischen Unilateralismus bezahlen.“

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