Konflikt mit Türkei Athen bittet die Europäische Union bei inhaftierten Soldaten um Hilfe

Zwei griechische Soldaten sitzen in der Türkei weiter in Untersuchungshaft. Jetzt bittet Athen die EU um Unterstützung.
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Die beiden Soldaten müssen vorerst in Untersuchungshaft bleiben. Quelle: dpa
Griechische Soldaten unter Spionageverdacht inhaftiert

Die beiden Soldaten müssen vorerst in Untersuchungshaft bleiben.

(Foto: dpa)

Athen
Nach der Inhaftierung von zwei griechischen Soldaten in der Türkei hat Griechenlands Verteidigungsminister die EU um Hilfe gebeten. „Es ist ein Thema der EU“, sagte Panos Kammenos griechischen Reportern am Dienstag in Brüssel. Kammenos informierte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Morgen über den Vorfall, anschließend wollte er auch seine Nato-Kollegen über die Ereignisse der letzten Tage in Kenntnis setzen.

Am Montag hatte ein türkisches Gericht in der Grenzstadt Edirne beschlossen, dass die vor fünf Tagen festgenommenen griechischen Soldaten – ein Leutnant und ein Feldwebel – in Untersuchungshaft bleiben müssen. Die beiden Männer hatten vergangenen Donnerstag um wenige Meter die Grenze zur Türkei überschritten und waren von einer türkischen Patrouille festgenommen worden. Sie verfolgten nach den Worten des griechischen Verteidigungsministers „Spuren von Schleusern und Migranten“.

  • dpa
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4 Kommentare zu "Konflikt mit Türkei: Athen bittet die Europäische Union bei inhaftierten Soldaten um Hilfe"

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  • Genau so ist es "das Handelsblatt".
    @Herr Gerald Gantz: es gibt auch eine ganz andere Sichtweise, und die lautet die Soldaten wurden gegen ihren Willen auf gr. Gebiet entwaffnet und abgeführt. Es gibt dafür viele Indizen, wie z.B. Schusswechsel, fehelder Jeep etc. Die gr. Soldaten sollten als Geiseln gehalten werden, damit Erdohitler es einen Austasuch geben soll (ggü. die 8 türkischen Militärs die während dem "Putsch" nach GR geflohen sind und nicht ausgeliefert werden).

  • Ich denke auch man sollte da mit aller Härte gegen Provokationen vorgehen.
    Deshalb gehört auch jedes türkische Kampfflugzeug abgeschossen wenn es griechischen Luftraum verletzt. Als Grundlage sollten die türkischen Karten bis 1978 dienen. Bis dahin deckten sich diese nämlich mit den Karten von Rest der Welt.

  • Eindeutig eine Provokation der griechischen "Soldaten". Das sollte genau untersucht werden. Auch wenn`s 1 Jahr dauern sollte, wie bei Yücel. Zum Schluss wird sich auch für diese Inhaftierten alles zum Guten wenden.

  • Ich finde die EU sollte hier Druck machen, vor allem aber die NATO! Tuerkei und GR sind beide in der NATO, und der forsche Generalsekretaer kann hier mal zeigen was er drauf
    hat.

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