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Konjunktur Arbeitslosigkeit in Frankreich auf tiefstem Stand seit 2008

Im zweiten Quartal sinkt der Arbeitslosenanteil auf 8,5 Prozent. Ökonomen sehen wegen der schwachen Wirtschaft aber nur wenig Grund zum Jubeln.
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Frankreich: Arbeitslosigkeit auf tiefstem Stand seit 2008 Quelle: dpa
Eiffelturm in Paris

Die französische Regierung schiebt diverse Reformen an.

(Foto: dpa)

Paris Die Arbeitslosigkeit in Frankreich ist auf den tiefsten Stand seit Ausbruch der weltweiten Finanzkrise vor rund elf Jahren gefallen. Im zweiten Quartal sank die Arbeitslosenquote auf 8,5 Prozent von 8,7 Prozent am Jahresanfang, wie das Statistikamt Insee diesen Mittwoch in Paris mitteilte.

Sie liegt allerdings immer noch deutlich über dem deutschen Wert von rund fünf Prozent. „Die Reformen der Regierung zahlen sich langsam aus für unsere Bürger“, sagte Arbeitsministerin Muriel Penicaud. „Viele Jobs werden geschaffen, besonders solche mit einem dauerhaften Anstellungsverhältnis, denn die Unternehmen - und hier besonders die kleinen - scheuen nicht länger Neueinstellungen.“

Ökonomen sehen aber nicht nur Grund zum Jubeln. „Das schwache Wirtschaftswachstum gibt Anlass zu großer Sorge“, sagte Analyst Lorne Baring von der Investmentfirma B Capital. Das französische Bruttoinlandsprodukte legte im zweiten Quartal nur noch um 0,2 Prozent zu, während das deutsche sogar um 0,1 Prozent schrumpfte.

Mehr: Frankreichs Präsident Macron entdeckt die Volksnähe – und verspricht Reformen.

  • rtr
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