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Konjunktur-AussichtenEuropas Krisenländer im Reformcheck

Dank zweier EZB-Geldspritzen hat sich die Euro-Krise entspannt. Die Krisenländer entwickeln sich jedoch höchst unterschiedlich. Musterschüler wie Irland können es schaffen – für andere Länder bleibt die Lage kritisch. 

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    2 Kommentare zu "Konjunktur-Aussichten: Europas Krisenländer im Reformcheck"

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    • Ein typischer BILD-Artikel: es wird die selbe Sau zum 100. Mal durch das Dorf getrieben. Hinterfragt wird nichts, Informationen werden keine aufbereitet.
      z.B. Spanien: die Sparpakete belaufen sich auf 6,1%(2012), 3,6%(2013, 2,1%(2014). Statistisch führt ein Sparpaket von 6% zu einem negativen Wachstum von ca. 2%, ein Paket von 2,5% zu einem Nullwachstum. Wo ist die Überraschung?
      Was hat Spanien noch getan: massive Reformen des Arbeitsmarktes, des Bankensektors (der zu 2/3 keine Hilfen benötigt), Schuldenbremse in der Verfassung (die einen direkten Durchgriff des Zentralstaates auf die Regionen ermöglicht). Die Banken werden rekapitalisiert und über Bad Banks vom Schrott befreit (so dass sie wieder als Finanzintermediär fungieren können). Die Lohnstückkosten sind seit 2009 um 8% gesunken (wodurch sich die Wettbewerbsfähigkeit erhöht). Ach ja, autonome Regionen, die sich über den Zentralstaat refinanzieren verlieren Souveränitätsrechte und müssen ähnliche Auflagen erfüllen wie die Troika den Südländern auferlegt).
      Was das Land benötigt ist jetzt Zeit. Nur wie soll das gehen, wenn unsere liebe Presse nie das beleuchtet, was einzelne Länder bereits unternommen haben. Wie soll das gehen, wenn Ratingagenturen das Rating von der Marktstimmung abhängig machen, die wiederrum am Rating hängt.

      Das Verhalten der Kapitalmärkte ist doch komplett gaga.

    • Entspannung hat es vor allem in den Gewinn- und Verlustrechnungen der Banken gegeben. Sie haben von der EZB das Geld auf drei Jahre zu 1% genommen und leiten es für 4% und mehr an Pleitestaaten weiter. Bei einem Volumen von 1 Billion Euro sind das immerhin 30 Milliarden Gewinn pro Jahr oder ca. 100 Milliarden Euro in 3 Jahren.

      Mit diesem Mehrbetrag von 100 Milliarden Euro werden die Staatshaushalte in der EU belastet und Deutschland trägt 27% davon.

      Und dann spricht Schäuble von Schuldenbremse, von ausgeglichenem Haushalt, während er gleichzeitig die Sozialkassen plündern.

      Tickt der eigentlich noch richtig oder hat er es schon überstanden?

      Wo ist eigentlich die parlamentarische Kontrolle?
      Für was erhalten unsere Abgeordneten überhaupt Diäten und später satte Pensionen?