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Konjunktur Italiens Regierung erwartet weniger Wachstum und höheres Defizit

Die Regierung in Rom hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum deutlich gesenkt. Die Neuverschuldung Italiens könnte so auch weiter steigen.
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Italien: Regierung senkt Wachstumsprognose Quelle: dpa
Italien

Die italienische Regierung hat ihre Wachstumsprognose auf 0,1 Prozent gesenkt.

(Foto: dpa)

Rom Die italienische Regierung senkt einem Zeitungsbericht zufolge ihre Konjunkturprognose kräftig und erwartet ein höheres Defizit. Für das laufende Jahr werde nur noch ein Mini-Wachstum von 0,1 Prozent prognostiziert, berichtete die Tageszeitung „Sole 24 Ore“.

Bislang ging die Regierung von einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 1,0 Prozent aus. Die Industriestaaten-Organisation OECD rechnet sogar mit einem Minus von 0,2 Prozent. Die nach Deutschland und Frankreich drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone ist in der zweiten Jahreshälfte 2018 in die Rezession gerutscht.

Wegen des schwächeren Wachstums gehe die Koalition aus rechter Lega und populistischer Fünf-Sterne-Bewegung auch von einer höheren Neuverschuldung aus, schreibt das Blatt. Diese dürfte im laufenden Jahr bei etwa 2,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes liegen. Mit der Europäischen Union war nach wochenlangem Streit ein Wert von 2,04 Prozent vereinbart worden.

Insidern zufolge will die Regierung ein Konjunkturpaket im Kampf gegen die Rezession schnüren. Das „Wachstumsdekret“ sieht höhere Steuernachlässe für Investitionen, geringere Grundsteuern für Fabriken und Lagerhallen sowie vereinfachte Verfahren bei öffentlichen Ausschreibungen vor, heißt es in dem Reuters vorliegenden Entwurf. Auch sollen die Behörden mehr Investitionen tätigen können. Das Kabinett könnte das Dekret an diesem Freitag verabschieden.

  • rtr
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