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Konjunktur Obama und Bernanke verbreiten Optimismus

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"Es gibt keine Probleme, die wir nicht mit Einsicht, Geduld und Beharrlichkeit überwinden können", sagt Fed-Chef Bernanke.

(Foto: ap)

Dass sich der Konjunkturabsturz verlangsame, habe sich unter anderem bei jüngsten Daten zum Häusermarkt und bei den Verbraucherausgaben gezeigt, sagte Bernanke. „Ich bin fundamental optimistisch mit Blick auf unsere Wirtschaft“, sagte der Notenbankchef vor den Studenten. Die gegenwärtige Krise sei eine der schwierigsten wirtschaftlichen Episoden der jüngeren Geschichte. „Aber die Grundlagen unserer Wirtschaft sind robust, und es gibt keine Probleme, die wir nicht mit Einsicht, Geduld und Beharrlichkeit überwinden können“, sagte der Währungshüter.

Bernanke hatte bereits vor wenigen Wochen erklärt, er sehe erste „grüne Triebe“ inmitten der düsteren Wirtschaftslandschaft. Die Rezession hatte in den USA offiziell im Dezember 2007 begonnen.

Der optimistischeren Sicht versetzten am Dienstag die neuesten Daten zu den US-Einzelhandelsumsätzen einen Dämpfer, die im März um 1,1 Prozent fielen. Im Monat zuvor waren sie überraschend um 0,3 Prozent gestiegen. Ökonomen erwarten, dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal dieses Jahres nicht mehr so katastrophal eingebrochen ist wie in den letzten drei Monaten 2008. Im vierten Quartal vorigen Jahres war die größte Volkswirtschaft der Welt aufs Jahr hochgerechnet noch um 6,3 Prozent geschrumpft und damit so stark wie seit mehr als einem Vierteljahrhundert nicht mehr.

Im Sitzungsprotokoll der US-Notenbank vom 18. März hatten die Währungshüter ihre Erwartung unterstrichen, das der Abschwung in der zweiten Hälfte dieses Jahres voraussichtlich zum Stillstand kommen werde. 2010 werde sich dann allmählich wieder Wachstum einstellen.

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