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Konjunktur Ukraine einigt sich mit IWF auf neues Dreijahresprogramm

Die ukrainische Wirtschaft leidet unter Kriegswirren, Rezession und einem Währungsabsturz. Jetzt erhält das Land wohl 5,5 Milliarden Dollar vom IWF.
08.12.2019 Update: 08.12.2019 - 12:54 Uhr Kommentieren
Der ukrainische Präsident will die Korruption im Land bekämpfen. Quelle: dpa
Wladimir Selenski

Der ukrainische Präsident will die Korruption im Land bekämpfen.

(Foto: dpa)

Kiew Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellt der Ukraine weitere Hilfen in Aussicht. Es gebe eine Grundsatzvereinbarung mit dem osteuropäischen Land, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa am Wochenende. Das neue Hilfsprogramm solle drei Jahre laufen und ein Volumen von 5,5 Milliarden Dollar haben.

Die Ukraine wird seit Jahren von Kämpfen im Osten des Landes erschüttert. Dort agieren pro-russische Separatisten und haben die Ukraine destabilisiert. Russland hat zudem 2014 die Halbinsel Krim annektiert. In dem Konflikt sind mehr als 13.000 Menschen getötet worden.

Am Montag ist in Paris ein Treffen im sogenannten Normandie-Format geplant. Daran nehmen die Staats- und Regierungschefs der Konfliktsparteien Russland und Ukraine sowie der Vermittlerländer Deutschland und Frankreich teil. Sie sollen nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Aus der deutschen Wirtschaft kam zuletzt die Forderung nach einer Geberkonferenz zum Wiederaufbau der zerstörten Gebiete. „Wir gehen von einem ersten, akuten Finanzbedarf von mindestens drei Milliarden Euro aus“, sagte der Vorsitzende des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft, Oliver Hermes.

IWF-Chefin Georgiewa lobte den neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Er habe in der Wirtschaftspolitik viel geschafft in den vergangenen Monaten und Reformen vorangetrieben. Der wirtschaftliche Erfolg des Landes hänge nun stark von der Stärkung des Rechtsstaates sowie der der Bekämpfung von Korruption und Vetternwirtschaft ab.

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    • rtr
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