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Konsequenz aus Wahlniederlage Howard kündigt Rücktritt an

Der Vorsitzende der Konservativen in Großbritannien zieht die Konsequenzen aus der Niederlage seiner Partei bei den Unterhauswahlen: Michael Howard macht den Weg frei für einen Nachfolger und tritt zurück. Dabei hatten die Konservativen unter seiner Führung mehr Stimmen gewonnen als in der Wahl zuvor.

HB LONDON. Er werde den Parteivorsitz zur Verfügung stellen, wenn geklärt sei, wann und wie sein Nachfolger bestimmt werden solle, sagte Howard am Freitag. „Da ich die nächsten Wahlen nicht bestreiten kann, denke ich, dass es für mich besser ist, besser früher als später abzutreten“, sagte der 63-Jährige.

Howards Partei hatte bei den Parlamentswahlen vom Vortag ihr Ergebnis zwar verbessern können, eine erneute Mehrheit der regierenden Labour-Partei vom Premierminister Tony Blair aber nicht verhindern können.

Howard gewann für die Konservativen rund 30 Sitze im Unterhaus hinzu. Howard sagte, er werde erst abtreten, wenn die Partei über neue Regeln für die Wahl von Parteichefs diskutiert habe. Bisher wählen die Tories ihre Führer durch Mitgliederbefragungen. Innerhalb von acht Jahren haben sie zuletzt vier Vorsitzende verschlissen.

Die Konservativen verbesserten sich nach Auszählung von 624 der insgesamt 646 Wahlkreise bei den Wahlen auf 197 im Vergleich zu 166 Sitzen bei den Wahlen 2001.

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