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Koreanische Halbinsel USA und Südkorea üben Krieg

Die alljährlichen Seemanöver von Südkorea und ihrem Verbündeten USA rufen zuverlässig die lautstarke Kritik des kommunistischen Nordens auf der koreanischen Halbinsel hervor. Die USA halten dennoch an der Tradition fest.
16.03.2015 - 08:15 Uhr Kommentieren
An der südkoreanischen Küste: Gemeinsame Seemanöver der USA und Südkoreas. Quelle: dpa
Militärübung

An der südkoreanischen Küste: Gemeinsame Seemanöver der USA und Südkoreas.

(Foto: dpa)

Busan Seit dem 2. März läuft das achtwöchige Manöver, das mittlerweile zu den größten Militärübungen weltweit zählt. Die US-Seestreitkräfte probieren im Rahmen der Übung einen neuen Schiffstyp aus, der speziell für das typische Flachwasser an den Küsten Nordkoreas entwickelt wurde. Die Reaktionen aus dem Norden ließen nicht lang auf sich warten: Nordkorea antwortete mit dem Test einiger Raketen.

Am Wochenende folgte die übliche martialische Rhetorik in Nordkoreas linientreuer Presse. Die Parteizeitung „Rodong Sinmun“ nannte das Manöver ein Beispiel für Washingtons „gewalttätige feindselige Politik“ und drohte indirekt mit einer Eskalation bis hin zu einem Nuklearkrieg, falls die USA versuchen sollten, den amtierenden nordkoreanischen Staatsführer Kim Jung Il aus dem Amt zu drängen.

„Atomkrieg ist kein Spiel“, heißt es in einem Kommentar des Blatts. „Wenn die USA glauben, sie könnten einen Nuklearschlag überleben, kommt das der Selbsttäuschung eines Idioten gleich.“ Die Streitkräfte Nordkoreas würden „gnadenlos“ auf die Provokation reagieren und die „Quelle des Bösen vernichten“. Der scharfe Ton aus Nordkorea ist während der Seemanöver üblich.

Wie viele US-Soldaten an der zweiteiligen diesjährigen Übung teilnehmen, ist nicht offiziell bestätigt – das südkoreanische Verteidigungsministerium teilte nur mit, dass es sich um eine „größere Zahl“ handelt. Mit dabei sind die Streitkräfte zu Land, zu Wasser und in der Luft, einschließlich der Elitetruppen der Waffengattungen. Im vergangenen Jahr waren rund 5200 US-Soldaten bei der Kommandoübung „Key Resolve“ dabei.

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    Besonders aufgeregt hat Nordkorea dieses Jahr der Einsatz des US-Kriegsschiffs „Fort Worth“. Das mittelgroße Schlachtschiff hat einen geringen Tiefgang und ist darauf spezialisiert, die Angriffe von vielen kleinen Booten zu parieren, für die die nordkoreanische Marine bekannt ist. Außerdem ist das Flachwasserschiff mit der neuen Hubschrauberdrohne „Fire Scout“ ausgerüstet, die ebenfalls erstmalig in einem Manöver getestet wird.

    „Jährlich mehr als 20 Übungen“
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