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Korruptionsskandal in Südkorea Berufungsgericht erhöht Gefängnisstrafe von Südkoreas Ex-Präsidentin

Ein Gericht hat die Haftstrafe von Südkoreas früherer Präsidentin wegen Korruption erhöht. Ihr drohen nun insgesamt 33 Jahre Haft und eine Geldbuße.
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Die frühere Präsidentin musste 2017 zurücktreten. Ihr wird vorgeworfen am größten Korruptionsskandal in Südkoreas jüngerer Geschichte beteiligt gewesen zu sein. Quelle: dpa
Park Geun Hye

Die frühere Präsidentin musste 2017 zurücktreten. Ihr wird vorgeworfen am größten Korruptionsskandal in Südkoreas jüngerer Geschichte beteiligt gewesen zu sein.

(Foto: dpa)

SeoulEin Berufungsgericht in Seoul hat am Freitag die Gefängnisstrafe von Südkoreas ehemaliger Präsidentin Park Geun Hye im Rahmen des größten Korruptionsskandals in der jüngeren Geschichte des Landes auf 25 Jahre Haft erhöht. Zudem muss Park eine Geldstrafe von umgerechnet rund 15 Millionen Euro (20 Milliarden Won) zahlen, wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete.

Park war während ihrer Legislaturperiode in einen massiven Korruptionsskandal verwickelt, der schließlich im März 2017 zu ihrer Amtsenthebung führte. Gemeinsam mit ihrer langjährigen Vertrauten Choi Soon Sil hat Park während ihrer Amtszeit mehrere koreanische Unternehmen zu scheinbaren Spendengeldern in Höhe von 60 Millionen Euro (77,4 Milliarden Won) gedrängt. Diese flossen an zwei dubiose Stiftungen, die unter Kontrolle von Choi standen.

Das Berufungsgericht hat die erhöhte Strafe damit begründet, dass Park weitaus mehr Bestechungsgelder erhalten habe, als ursprünglich angenommen. Ihr bleibt nun eine Woche, um in Berufung zu gehen.

Die 66-jährige Politikerin ist der Urteilsverkündung ferngeblieben. Bereits von Beginn an hat sie den Prozess boykottiert, da dieser laut eigener Aussage politisch motiviert sei.

Insgesamt drohen Park Geun Hye damit nun 33 Jahre Haft, da sie im Juli dieses Jahres in einem weiteren Prozess zu zusätzlich acht Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Das Bezirksgericht in Seoul befand sie für schuldig, Schmiergelder vom damaligen Geheimdienstchef angenommen und gegen das südkoreanische Wahlrecht verstoßen zu haben.

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  • dpa
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