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Kraftstoff-Diebstahl Mindestens 79 Tote nach Benzinexplosion in Mexiko

Bei der Explosion einer Pipeline kommen in Mexiko zahlreiche Menschen ums Leben, Dutzende werden verletzt. Sie hatten zuvor versucht, Benzin abzuzapfen.
Update: 20.01.2019 - 15:36 Uhr Kommentieren

Pipeline-Explosion in Mexiko – Zahl der Todesopfer steigt über 80

TlahuelilpanBei einer Explosion an einer Benzinleitung in Mexiko sind mindestens 79 Menschen ums Leben gekommen. 66 Verletzte wurden in verschiedenen Krankenhäusern behandelt, teilte der mexikanische Gesundheitsminister Jorge Alcocer am Sonntag mit. Es gehe derzeit darum, den Gesundheitszustand der Verletzten zu stabilisieren, teilte der Gouverneur des Bundesstaats Hidalgo, Omar Fayad, am Samstagabend auf Twitter mit.

In der Nähe der Pipeline hatten sich zum Zeitpunkt der Explosion am Freitag nach Medienberichten mehrere Hundert Menschen befunden. An der Leitung in der Stadt Tlahuelilpan hatte sich zuvor ein Leck gebildet, Anwohner näherten sich, um das Benzin in Eimern oder Kanistern mitzunehmen.

Wie es genau zu der Explosion kam, war zunächst nicht klar. Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie nach der Explosion Panik am Unfallort herrschte. Menschen liefen schreiend von der Treibstoffleitung weg. An der Pipeline schlugen Flammen in die Höhe. Das Feuer breitete sich an der Unfallstelle aus. Einsatzkräfte sperrten die Zone ab. Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador rief die Regierung auf, die Menschen in der betroffenen Region zu unterstützen.

Spezialeinsatzkräfte befanden sich am Unfallort, wie der staatliche Mineralölkonzern Pemex auf Twitter erklärte. Am Freitagnachmittag war ein Leck an der Leitung gemeldet worden. Pemex erklärte, es habe sich um einen illegalen Anzapf-Versuch an der Pipeline zwischen den Städten Tuxpan und Tula gehandelt. Benzin-Diebstahl ist ein großes Problem in Mexiko.

Mindestens 21 Tote zählen die Behörden nach der Explosion in der Kleinstadt Tlahuelilpan. Quelle: dpa
Meterhohe Flammen

Mindestens 21 Tote zählen die Behörden nach der Explosion in der Kleinstadt Tlahuelilpan.

(Foto: dpa)

Nach Pemex-Angaben wurde im vergangenen Jahr alle 30 Minuten versucht, illegal eine der Pipelines anzuzapfen. Hidalgos Gouverneur rief nach dem Unfall die Bevölkerung auf, sich nicht am Benzin-Klau zu beteiligen. Es sei lebensgefährlich, warnte Fayad auf Twitter. „Das ist heute in Tlahuelilpan passiert und es darf sich nicht wiederholen.“

Die Regierung geht seit Ende Dezember gegen den Kraftstoff-Diebstahl vor und ließ bereits einige Leitungen schließen. Der Sprit wird nun in bewachten Tanklastern transportiert. An den Tankstellen des lateinamerikanischen Landes führte das in den vergangenen Wochen zu langen Warteschlangen.

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  • dpa
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