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Krebskranker Präsident Chávez unterzieht sich Chemo-Therapie

Hugo Chávez, Präsident von Venezuela, braucht offenbar eine Chemo-Therapie. Nachdem ihm ein Tumor entfernt wurde, befindet er sich weiter in Behandlung. An einen Rückzug aus der Politik denkt er aber nicht.
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Caracas Der krebskranke venezolanische Präsident Hugo Chávez muss sich wohl einer Chemotherapie unterziehen. Bei einer Operation im Juni in Kuba war ihm ein Tumor entfernt worden, jetzt habe er sich aber "optimal" erholt und befinde sich in der zweiten Behandlungsphase, sagte Chávez dem Fernsehsender VTV. Wenn alles gut gehe, werde in der dritten Phase "sehr wahrscheinlich" eine Strahlen- oder Chemotherapie erforderlich sein.

"Ich hatte einen großen Tumor", erzählte Chávez. "Als ich ein Bild gesehen habe, dachte ich 'Mein Gott, er ist fast so groß wie ein Baseball'."

Einem Rückzug aus der Politik hatte der Linksnationalist eine klare Absage erteilt. Er will zur Präsidentschaftswahl Ende kommenden Jahres erneut antreten. Die Opposition und die "Führer der Gegenrevolution" würden seinen Tod vorhersagen und eine Machtübergabe an einen Nachfolger fordern, sagte der 56-Jährige. Er verspreche aber, dass er "noch eine lange Zeit leben" werde.

  • afp
  • rtr
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