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Kredite an Russland Kiew droht der Staatsbankrott

Die Deadline ist geplatzt: Am Sonntag waren Milliardenkredite der Ukraine an Russland fällig. Doch die ukrainische Regierung hatte die Rückzahlung gesperrt. Kann das Land Erleichterungen erzwingen? Es geht vor Gericht.
20.12.2015 - 15:57 Uhr
Der ukrainische Premierminister hat die Zahlungen an Russland ausgesetzt und will ein Moratorium erwirken. Quelle: dpa
Arseni Jazenjuk

Der ukrainische Premierminister hat die Zahlungen an Russland ausgesetzt und will ein Moratorium erwirken.

(Foto: dpa)

Moskau, Washington Die Frist ist abgelaufen: Am Sonntag hätte die Ukraine einen Kredit von über drei Milliarden Dollar plus 75 Millionen Dollar Zinsen an Russland zurückzahlen sollen. Doch das von der Regierung unter Premier Arseni Jazenjuk verhängte Moratorium macht den Transfer unmöglich. Gesperrt wurde auch die Rückzahlung von Krediten der mehrheitlich staatlichen russischen Sberbank. Insgesamt verweigert Kiew somit die Begleichung von 3,58 Milliarden Dollar an Schulden.

Moskau habe das Moratorium zur Kenntnis genommen, bestehe aber weiterhin auf der Zahlung, betonte Russlands Finanzminister Anton Siluanow. „Wenn die Ukraine die aufgelaufene Summe nicht bis zum Ende der Schonfrist am 31. Dezember überweist, dann geht Russland vor Gericht, um das Geld zwangsweise einzuziehen“, sagte er. Vor dem Londoner Gericht setzt Russland auf einen schnellen Sieg. Die Tatsache eines Zahlungsausfalls sei leicht festzustellen.

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