Kremlgegner Chodorkowski kommt wieder nach Berlin

Nach Entlassung aus der russischen Haft war sein erstes Ziel Berlin, nun kehrt der Kremlkritiker Michael Chodorkowski dorthin zurück. Unter anderem will er sich mit dem Russlandbeauftragten der Bundesregierung treffen.
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Michail Chodorkowski will sich mit Vertretern von Amnesty International und anderer Nichtregierungsorganisationen treffen. Quelle: dpa

Michail Chodorkowski will sich mit Vertretern von Amnesty International und anderer Nichtregierungsorganisationen treffen.

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BerlinDer Kremlgegner Michail Chodorkowski kommt nach seinen Reisen in die Schweiz und nach Israel erneut nach Berlin. Der Ölmillionär, der mehr als zehn Jahre in Russland in Haft saß, will in der deutschen Hauptstadt unter anderem mit Politikern und Vertretern von Menschenrechtsorganisationen sprechen. Ein Sprecher Chodorkowskis bestätigte am Mittwoch entsprechende Informationen der Berliner Zeitung „Tagesspiegel“. Den Angaben zufolge bleibt der 50-Jährige nach seiner Ankunft am Mittwochabend aber nur für einige Tage an der Spree. Anfang kommender Woche werde er Berlin wieder verlassen – mit unbekanntem Ziel.

Chodorkowski will am Donnerstag den bisherigen Russlandbeauftragten der Bundesregierung, Andreas Schockenhoff (CDU), treffen. Ferner ist ein Treffen mit Schockenhoffs Nachfolger Gernot Erler (SPD) geplant sowie mit Vertretern von Amnesty International und anderer Nichtregierungsorganisationen. Am Sonntag will er zudem bei einer Matinee der Heinrich-Böll-Stiftung auftreten, wo an Chodorkowskis vor einem Jahr verstorbenen Anwalt Juri Schmidt erinnert werden soll.

Nach mehr als zehn Jahren Haft war Chodorkowski im vergangenen Dezember von Russlands Präsidenten Wladimir Putin begnadigt worden. Danach flog er direkt nach Berlin, von wo er Anfang Januar in die Schweiz weiterreiste.

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7 Kommentare zu "Kremlgegner: Chodorkowski kommt wieder nach Berlin"

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  • "Chodorkowski kommt wieder nach Berlin"

    Bezahlt die Bananenrepublik den Aufenthalt in Berlin?

  • War da nicht noch was? Hat man vor nicht allzu langer Zeit, eine Russen im Zug durch Deutschland fahren lassen? Preisfrage, was ist daraus geworden?

  • So, so, im Empfang arbeiten Sie also...

    Was empfangen Sie denn wenn ich fragen darf ?

    Was das Hirn betrifft, muss ich ihnen mitteilen das ich meines stehts Abends mit nach Hause nehme. Fragen Sie doch mal beim HB nach ob da jemand ein Hirn verlegt hat.

  • Ja das stimmt und manchmal liegt es tagelang hier herum, das Gehirn.

    gezeichnet

    Empfangschef

  • Chodorkowski lässt sich von keinem als Ochsen vor den Karren spannen, dafür hat er Respekt verdient.

    Obama z.B. würde ihn liebend gern benutzen um Snowden aus den Schlagzeilen zu drängen usw. Der Druck auf ihm muss enorm sein.

    Ich würde ihn eher als Finanzamt Kritiker bezeichnen als als Kremel Gegner. Das ist sowieso ein Unwort, oder gibt es etwa Bundestagsgegner ?

    So ein Quatsch !

    Aber bringt nur weiter alles was die DPA vorgibt, es lebe copy & paste !

    Mein Hirn gebe ich jeden Morgen auch an der Rezeption ab.

  • Zitat : Chodorkowski will am Donnerstag den bisherigen Russlandbeauftragten der Bundesregierung, Andreas Schockenhoff (CDU), treffen.

    - was will den dieser verbannte Oligarch mit dem Sufkopf
    Schockenhoff ?

    Der riskiert ein lebenslanges Exil !

  • CDU, SPD und Grünen machen einem verurteilten Verbrecher und Antidemokraten den Hof. Eine Schande ist das, eine wirklich ekel-erregende Schande ist das.

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