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„Krieg gegen Steuerhinterziehung“ NRW hilft Griechenland bei der Finanzverwaltung

Mit 10.000 Datensätzen von griechischen Steuerhinterziehern half das Land Nordrhein-Westfalen Athen im vergangenen Jahr im Kampf gegen klamme Kassen. Nun soll das NRW-Finanzministerium griechische Beamte schulen.
Will der griechischen Finanzverwaltung unter die Arme greifen: Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Quelle: dpa
NRW-Finanzminister Walter-Borjans

Will der griechischen Finanzverwaltung unter die Arme greifen: Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans.

(Foto: dpa)

AthenDas nordrhein-westfälische Finanzministerium will den Griechen helfen, die Steuerhinterziehung mit dem Aufbau einer effizienten Finanzverwaltung zu bekämpfen. Vertreter der beiden Regierungen besiegelten am Samstag in Athen die Vereinbarung. „Für uns in NRW ist es besonders wichtig, dass wir heute ein deutliches Signal für engere Zusammenarbeit geben können“, sagte in Athen der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD).

„Wir haben jetzt neue Waffen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung“, sagte der stellvertretende griechische Justizminister Dimitrios Papangelopoulos. Griechenland führe „einen Krieg“ gegen die Steuerhinterziehung, fügte er hinzu. Nach der Absichtserklärung sollen zunächst 50 griechische Beamte in NRW geschult werden.

Nordrhein-Westfalen hatte 2015 dem griechischen Finanzministerium mehr als 10.000 Datensätze zur Verfolgung von Steuerhinterziehung zur Verfügung gestellt. Es geht um Konten von Griechen in der Schweiz. Die NRW-Steuerfahndung hatte die Daten im Zusammenhang mit Bankenverfahren wegen Beihilfe und Datenankäufen erlangt.

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  • dpa
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