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Krieg im Jemen Pakistan beteiligt sich nicht an Luftangriffen

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Huthi-Rebellen überrennen Schabwa

Erschreckende Bilder aus dem Bürgerkrieg im Jemen

Am Donnerstag hatten der pakistanische Ministerpräsident Nawaz Sharif und der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif in Islamabad über die Lage im Jemen gesprochen. Sarif warb um Unterstützung für eine Verhandlungslösung im Jemen und erklärte, der Iran sei bereit, Friedensgespräche zu vermitteln, die zu einer breit aufgestellten Regierung im Jemen führen könnten. Er rief zudem zu einem Waffenstillstand auf, um humanitäre Hilfe zu ermöglichen.

Die Huthi-Rebellen und ihre Verbündeten verzeichneten die ersten großen Erfolge seit Beginn der Luftangriffe Mitte März. Sie überrannten die Hauptstadt der ölreichen sunnitischen Provinz Schabwa. Obwohl die Luftangriffe der internationalen Koalition fortgesetzt wurden, konnten die Aufständischen durch die Einnahme von Atak am Donnerstag deutliche Gebietsgewinne verzeichnen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon äußerte sich besorgt über die Luftangriffe. Er sagte in New York, diese hätten eine innenpolitische Krise in einen gewaltsamen Konflikt verwandelt - mit dem Risiko tiefer und langanhaltender Folgen für die Region. Er rief alle Länder in der Region auf, jenseits der eigenen Prioritäten das jemenitische Volk zu unterstützen. Dringend benötigte Hilfe müsse geliefert werden.

Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation sind seit 19. März bereits 643 Menschen im Jemen-Konflikt getötet worden. Hunderte Jemeniten flüchten, viele davon über den Golf von Aden.

  • ap
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