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Krieg in Syrien Assad lässt das letzte große Rebellengebiet in Syrien angreifen

Um die Stadt Idlib herum kämpft die syrische Regierung im letzten großen Rebellengebiet. Nachdem das Gebiet von Jets bombardiert wurde, sind nun Bodentruppen aktiv.
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Syrien: Assad lässt das letzte große Rebellengebiet angreifen Quelle: AP
Al-Habeet, südlich von Idlib

Russische Kampfjets bombardierten in den letzten Tagen Ziele in dieser Region.

(Foto: AP)

DamaskusBodentruppen der syrischen Regierung haben den Süden des letzten großen Rebellengebiets um die Stadt Idlib angegriffen. Einheiten der syrischen Armee hätten Stellungen von „Terrorgruppen“ ins Visier genommen, meldete die staatliche syrische Agentur Sana am Montag. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete von heftigen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen.

Demnach konnten die Anhänger von Präsident Baschar al-Assad einen ersten Ort einnehmen. Jets hätten das Gebiet aus der Luft bombardiert. Die Rebellen wiederum teilten mit, sie hätten den Angriff zurückgeschlagen und mindestens zehn Gegner getötet.

Syriens Regierung und ihr Verbündeter Russland hatten in den vergangenen Tagen bereits die heftigsten Luftangriffe seit Monaten geflogen. Am Sonntag bombardierten russische Jets Aktivisten zufolge auch eine Klinik in dem Ort Has, die den Betrieb einstellen musste.

Nach mehr als acht Jahren Bürgerkrieg ist die Region rund um die Stadt Idlib das letzte große Rebellengebiet Syriens. Kontrolliert wird sie im Wesentlichen von der Miliz Haiat Tahrir al-Scham (HTS), die dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahesteht. Syriens Regierung und Russland argumentieren, sie bekämpften dort Extremisten.

Helfer warnen zugleich vor einer humanitären Katastrophe, sollte die Gewalt eskalieren. In der Region um Idlib leben rund drei Millionen Menschen, etwa die Hälfte von ihnen Flüchtlinge aus anderen Gebieten. Moskau sowie die Türkei als Unterstützer der Rebellen hatten das Gebiet zu einer Deeskalationszone erklärt und sich im vergangenen Jahr auf eine Pufferzone geeinigt. Sie sollte eine Offensive verhindern, mit der die Regierung seit langem droht.

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  • dpa
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