Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Krieg in Syrien EU will Frieden ohne Assad

Wie lässt sich das Blutvergießen in Syrien am schnellsten beenden: mit oder ohne Assad? Bei der Uno-Vollversammlung in New York ringen die Mächtigen dieser Welt um diese Frage. Die EU stellt sich an die Seite der USA.
29.09.2015 - 21:52 Uhr
Ratspräsident Donald Tusk betonte  bei den Vereinten Nationen, ein Ende des grausamen Bürgerkriegs in Syrien, sei nur ohne den derzeitigen Machthaber möglich. Obama sieht das genauso. Quelle: AFP
Frieden in Syrien: Nur ohne Assad

Ratspräsident Donald Tusk betonte bei den Vereinten Nationen, ein Ende des grausamen Bürgerkriegs in Syrien, sei nur ohne den derzeitigen Machthaber möglich. Obama sieht das genauso.

(Foto: AFP)

New York Im Streit zwischen den USA und Russland um die Einbindung von Präsident Baschar al-Assad in eine Friedenslösung für Syrien hat sich die Europäische Union an die Seite der Amerikaner gestellt.

„Wir können nicht vergessen, dass Millionen Menschen wegen seiner furchtbaren Methoden, die Stabilität Syriens zu sichern, geflohen sind“, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Dienstag vor der Uno-Vollversammlung in New York.

„Bei meinen Reisen in die Region hat man mir gesagt, dass ein Sieg Assads nur zu einem neuen Exodus führen würde“, sagte der Pole. „Das alleinige Ziel eines Friedensplans muss aber sein, dass sie wieder ein normales Leben in der Region führen können.“

Zuvor hatten die Präsidenten der USA und Russlands, Barack Obama und Wladimir Putin, sich über genau diese Frage gestritten. „Wir sind bereit, mit jedem zu reden, auch mit Russland und dem Iran“, sagte Obama. „Aber nach so viel Blutvergießen und Gemetzel können wir nicht einfach zum Status quo zurückkehren.“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Wenn ein Diktator Zehntausende seines eigenen Volkes ermorde, sei das keine innere Angelegenheit mehr. Putin hatte hingegen gesagt: „Es ist ein großer Fehler, die syrische Regierung und ihre Armee infrage zu stellen. Sie kämpfen wahrhaft gegen die Bedrohung durch islamistische Terroristen.“

    In der Flüchtlingskrise forderte Tusk vor der Vollversammlung der 193 Uno-Staaten weltweite Hilfe. „Diese Krise hat eine globale Dimension. Und deshalb braucht sie auch eine globale Lösung. Jede Hilfe ist willkommen.“ Er fügte an, dass die Welt auf Europa zählen könne: „So schwierig die Situation ist; wir werden diese Krise lösen, und die Welt wird danach ein besserer Platz sein.“ Isolierung sei nie und werde nie eine Option für Europa sein.

    Obama: Keine militärische Lösung
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%