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Krieg in Syrien Russland setzt Luftangriffe vorläufig aus

die syrische Stadt Aleppo ist seit Monaten hart umkämpft. Am Freitag haben Rebellen eine Offensive gestartet, um die Regierungstruppen zurückzudrängen. Nun hat Russlands Präsident Putin eine Feuerpause angeordnet.
02.11.2016 Update: 02.11.2016 - 12:36 Uhr
Russlands Präsident Wladimir Putin hat angekündigt, Luftangriffe auf die umkämpfte syrische Stadt Aleppo bis Freitag auszusetzen. Quelle: Reuters
Feuerpause in Aleppo

Russlands Präsident Wladimir Putin hat angekündigt, Luftangriffe auf die umkämpfte syrische Stadt Aleppo bis Freitag auszusetzen.

(Foto: Reuters)

Moskau Die syrische Regierung und Russland wollen ihre Luftangriffe auf die umkämpfte Metropole Aleppo bis Freitag aussetzen. Die Rebellen erhielten weiter die Gelegenheit, mit ihren Waffen über zwei Korridore die Stadt zu verlassen, erklärte das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch. Die syrische Regierung werde sicherstellen, dass diese beiden Korridore für die Rebellen frei blieben. Russlands Präsident Putin habe angeordnet, die „humanitäre Pause“ zu verlängern, sagte ein Präsidialamtssprecher.

Am Dienstag hatte Russland eine Verlängerung der seit dem 18. Oktober geltenden Waffenruhe davon abhängig gemacht, dass die Rebellen ihre Angriffe einstellen. Schon in der Vergangenheit stellten Russland und die Regierung in Damaskus mehrfach das Feuer ein und boten Rebellen an, aus der Stadt abzuziehen. Diese Versuche waren aber gescheitert. Beide Seiten warfen sich gegenseitig vor, die Bevölkerung daran zu hindern, die Stadt zu verlassen.

Die Aufständischen hatten am Freitag eine Offensive in Aleppo gestartet, um die Belagerung durch die Regierungstruppen zu durchbrechen. In dem von Rebellen gehaltenen Ostteil der Stadt sind nach UN-Schätzungen 275.000 Zivilisten eingeschlossen. Die Armee des syrischen Machthabers Baschar al-Assad belagert die Metropole seit dem Sommer. Dabei bekommt sie auch Hilfe von der russischen Luftwaffe. Die UN erklärten zuletzt, dass alle Seiten Kriegsverbrechen begingen. So gehörten Attacken auf Schulen, Krankenhäuser, Märkte, die Wasserversorgung oder Bäckereien zum Alltag.

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