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Krieg in Syrien Schwere Kämpfe um wichtige Zufahrtstraße nach Aleppo

Nach einer dreitägigen Waffenruhe zum Ramadan herrscht wieder Gewalt in Syrien: Regierungstruppen und islamistische Rebellen lieferten sich in der Nacht schwere Kämpfe in Aleppo. Auf beiden Seiten gab es Tote.
Bei den Kämpfen kamen mindestens 29 Islamisten ums Leben. Wie viele Opfer es unter den Regierungstruppen gab, wurde nicht bekannt. Quelle: AFP
Nachbarscharf Salihin in Aleppo

Bei den Kämpfen kamen mindestens 29 Islamisten ums Leben. Wie viele Opfer es unter den Regierungstruppen gab, wurde nicht bekannt.

(Foto: AFP)

Beirut Syrische Regierungstruppen und mit der Terrororganisation Al-Kaida verbündete islamistische Rebellen haben sich nach Angaben von Aktivisten in der Nacht zum Sonntag schwere Kämpfe um eine wichtige Zufahrtstraße in die nordsyrische Stadt Aleppo geliefert. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag mitteilte, wurden dabei mindestens 29 Kämpfer der Islamistengruppe Failak al-Scham und des syrischen Al-Kaida-Ablegers Al-Nusra-Front getötet.

Auch in den Reihen der Regierungstruppen habe es Opfer gegeben, berichtete die Beobachtungsstelle, ohne eine Zahl zu nennen. Die Angaben der Beobachtungsstelle, die sich auf ein Netzwerk von Informanten beruft, können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden.

Die Islamistenkämpfer hatten den Angaben zufolge versucht, die seit Donnerstag von den Regierungstruppen abgeschnittene Castello-Route wieder zu öffnen. Die Straße war der letzte Zufahrtsweg zu dem von den Rebellen gehaltenen Teil von Aleppo. Die Großstadt ist seit 2012 in einen von der Regierung kontrollierten Westteil und den von Rebellen kontrollierten Osten geteilt.

In Aleppo hatte es in den vergangenen Tagen trotz einer dreitägigen Waffenruhe zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan heftige Kämpfe und Luftangriffe gegeben. Die Waffenruhe endete am Freitag um Mitternacht.

  • afp
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