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Krieg in Syrien Türkei will Eskalation in Idlib verhindern

Die Lage in der Region bleibt weiterhin angespannt. Die Türkei versuche weiterhin, die Offensive zu stoppen – und gegen Terroristen zu kämpfen.
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Kämpfer und Soldaten der Freien Syrischen Armee sitzen in einer Höhle. Die Rebellenhochburg Idlib bleibt weiter im Visier der Regierung. Quelle: dpa
Letzte Rebellenhochburg

Kämpfer und Soldaten der Freien Syrischen Armee sitzen in einer Höhle. Die Rebellenhochburg Idlib bleibt weiter im Visier der Regierung.

(Foto: dpa)

IstanbulDie Türkei bemüht sich nach den Worten von Außenminister Mevlüt Cavusoglu weiter um einen Waffenstillstand in der letzten syrischen Rebellenhochburg Idlib. Sie sei auch weiter bereit, bei der Bekämpfung von Terroristen dort zu kooperieren, sagte Cavusoglu am Freitag vor Journalisten. Am Montag werde Präsident Recep Tayyip Erdogan erneut mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin über die Lage in Syrien sprechen.

Vor einer Woche war Erdogan bei einem Gipfel mit Putin und dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani mit seinem Versuch gescheitert, die drohende Offensive gegen Idlib abzuwenden. Am Freitag kommt der russische Außenminister Sergej Lawrow in Berlin mit seinem Kollegen Heiko Maas zu Beratungen über Syrien zusammen.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat Truppen um Idlib zusammengezogen, wo zahlreiche Zivilisten ausharren, wo sich aber auch viele aus anderen Landesteilen vertriebene Rebellen verschanzt haben. Assad wird von Russland und Iran unterstützt. Die meisten der Rebellen gehören islamistischen und extremistischen Milizen an. Unter ihnen sind auch viele Ausländer. Die Türkei unterhält in Idlib zwölf Militärstellungen, die sie in den vergangenen Tagen verstärkt hat.

Maas sagte am Donnerstag, der Kampf gegen Islamisten rechtfertige nicht, das Leben von drei Millionen Zivilisten in der Region zu gefährden. Sein türkischer Kollege Cavusoglu habe ihm versichert, dass man nach Wegen suchen werde, „fundamentalistische Terroristen“ ausfindig zu machen, „ohne aber die gesamte Bevölkerung in Idlib in Mitleidenschaft zu ziehen“.

Kanzlerin Angela Merkel hatte vergangene Woche gesagt, es müsse versucht werden, „dass man diese radikalen Kräfte natürlich bekämpft, aber die Zivilbevölkerung schützt“.

  • rtr
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