Krim-Krimi Putin legt den Schalter um
Ein Krim-Tatar bringt im Schein einer Öllampe Feuerholz nach Hause (Archivfoto vom 26.11.2015). Moskau will dem Blackout nun ein Ende machen.
Simferopol Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei einem unangekündigten Besuch auf der Krim eine Energieleitung für die massiv vom Stromausfall betroffene Halbinsel in Betrieb gesetzt. Das russische Staatsfernsehen zeigte in einer Liveübertragung, wie Putin am Mittwochabend im Schaltraum des Unternehmens Krimenergo in Simferopol grünes Licht gab für die erste Lieferung vom russischen Festland.
Die von Russland annektierte Halbinsel ist seit etwa zehn Tagen ohne Strom vom ukrainischen Festland, nachdem Aktivisten dort Masten gesprengt hatten. Die Versorgung läuft seitdem weitgehend über Dieselgeneratoren. Betroffen waren rund 1,6 Millionen Einwohner.
Putin zufolge wurde ein Starkstromkabel auf dem Grund des Schwarzen Meers von der nahen russischen Halbinsel Taman zur Krim gelegt. Zudem seien rund 100 Kilometer Hochspannungsleitungen gebaut worden.
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