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Krim-Krise Nach Gefangenenaustausch: Putin bespricht mit Macron Ukraine-Gipfel

Nach dem Gefangenenaustausch hoffen Russland und die Ukraine auf eine Normalisierung der Lage. Frankreich will den Friedensprozess nun weiter voranbringen.
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Macron hatte bereits Mitte August auf ein baldiges Treffen zur Lösung des Ukraine-Konflikts gedrängt. Quelle: AFP
Wladimir Putin und Emmanuel Macron

Macron hatte bereits Mitte August auf ein baldiges Treffen zur Lösung des Ukraine-Konflikts gedrängt.

(Foto: AFP)

Moskau Einen Tag nach dem beispiellosen Gefangenenaustausch zwischen Kiew und Moskau haben Kremlchef Wladimir Putin und der französische Präsident Emmanuel Macron weitere Friedensverhandlungen für die Ostukraine besprochen. Das Treffen und mögliche Entscheidungen im sogenannten Normandie-Format müssten sorgfältig vorbereitet werden, sagte Putin einer Kremlmitteilung zufolge nach einem Telefonat mit Macron am Sonntag.

Nach Moskauer Angaben hofften beide Präsidenten nach dem Gefangenenaustausch auf eine Normalisierung der russisch-ukrainischen Beziehungen. Macron hatte bereits Mitte August bei einer Begegnung mit Putin auf ein baldiges Treffen zur Lösung des Ukrainekonflikts gedrungen. Beide Präsidenten hätten bestätigt, dass die derzeitige Dynamik ein Treffen in den kommenden Wochen in Paris zulasse, teilte der Élysée-Palast mit.

Am Wochenende haben Russland und die Ukraine nach Jahren der Konfrontation jeweils 35 Gefangene ausgetauscht. In Kiew landeten unter anderem die seit November in Russland inhaftierten 24 ukrainischen Seeleute sowie der Regisseur Oleg Senzow. Er kam nach mehr als fünf Jahren in russischer Gefangenschaft frei. Frankreichs Präsident habe in dem Telefonat den Austausch der Gefangenen begrüßt, so der Élysée-Palast.

Seit 2014 versuchen unter anderem Deutschland und Frankreich in dem Konflikt zwischen Kiew und den prorussischen Separatisten zu vermitteln. Die Viererrunde wurde nach dem Ort des ersten Treffens in Frankreich Normandie-Format genannt. Zuletzt gab es ein solches Treffen 2016 in Berlin.

Mehr: Stromausfälle, Wassermangel, sinkende Einkommen, steigende Korruption: Selbst die einstigen Hurra-Patrioten auf der Halbinsel sind ernüchtert.

  • dpa
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