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Krim-Krise Nato ruft Russland offiziell zu Zurückhaltung auf

In der Krim-Krise hat die Nato Russland dazu aufgefordert, ukrainische Schiffe und Matrosen freizugeben. Militärisch unterstützen wird sie die Ukraine nicht.
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Das Nato-Bündnis hat Russland im Ukraine-Konflikt zur Deeskalation geraten. Quelle: Reuters
FILE PHOTO: Estonian and NATO flags are seen in front of member countries flags on the premises of the NATO Cooperative Cyber Defence Centre in Tallinn, Estonia

Das Nato-Bündnis hat Russland im Ukraine-Konflikt zur Deeskalation geraten.

(Foto: Reuters)

Brüssel Die Nato-Staaten haben Russland im Konflikt mit der Ukraine noch einmal offiziell zu Zurückhaltung aufgefordert. „Es gibt keinerlei Rechtfertigung für Russlands Einsatz von militärischer Gewalt gegen ukrainische Schiffe und Marinepersonal“, hieß es in einer am Dienstag verabschiedeten Erklärung des Nordatlantikrates. Man rufe Russland auf, die festgesetzten ukrainischen Seeleute und Schiffe unverzüglich freizugeben.

Zugleich machten die Alliierten indirekt deutlich, dass die Ukraine in dem Konflikt mit Russland nicht auf militärische Unterstützung setzen kann. „Die Nato steht auf der Seite der Ukraine und wird weiter politische und praktische Unterstützung leisten“, hieß es. Als Einschränkung wurde dann allerdings der derzeitige Kooperationsrahmen genannt. Dieser sieht keine militärische Unterstützung vor.

Eine ähnliche Erklärung hatte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bereits am Montag nach einer Sondersitzung der Nato-Ukraine-Kommission abgegeben. In ihr hatten auch die Nato-Botschafter gesessen, die am Dienstag am Nordatlantikrat teilnahmen.

Die russische Küstenwache hatte am Sonntag zwei Patrouillenboote und einen Schlepper der ukrainischen Marine mit Gewalt gehindert, vom Schwarzen Meer in das Asowsche Meer zu fahren. Die Besatzungen wurden festgenommen und die Schiffe festgesetzt. Russland begründet das Vorgehen mit Grenzverletzungen. Die Ukraine hatte als Reaktion auf das russische Vorgehen beschlossen, erstmals das Kriegsrecht im Land anzuwenden.

  • dpa
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