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Außenpolitisch scheut der US-Präsident keine Konfrontation. Doch auch im eigenen Land kommt Trump wegen des Streits mit dem Kongress kaum voran.

Kommentare

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  • Wieso gelähmte Nation,.......

    nur weil Sie und einige Gesinnungsgenossen es so sehen W O L L E N??

    Mein Freund ist er nicht, und die Art des H. Trump sagt mir auch nicht zu, aber fast 50% aller Amerikaner sind damit einverstanden.

  • - Fortsetzung 2 -

    Beim Umweltschutz finden Sie dort nicht „umfassende Regelungen, die in die private Sphäre weit hineinreichen; politisch motivierte Grenzwerte und willkürliche, unwissenschaftliche Verbote“, und bei der Wahl der Energie gibt es ebenfalls „keine Vorgaben, ausgenommen bei der Gefährdung anderer“ statt wie hier eine „umfassende Bevorzugung und Querfinanzierung unzuverlässiger und teurer Energieträger; ideologisch motivierte Beschränkungen und Verbote von zuverlässigen und günstigen Energieträgern“.
    Die Vertragsfreiheit ist dort „vollständig gegeben“ statt „umfassend beschränkt durch Antidiskriminierungs-Gesetze, Arbeitsgesetze, Sozialgesetze, Umweltgesetze, Tendenz: weiter steigend“.
    „Da keine staatlichen Privilegien gewährt werden, gibt es auch keine Ansatzpunkte für Korruption, Lobbyismus und Günstlingswirtschaft“ statt wie in unserem „Rechtsstaat“ Korruption „insbesondere bei öffentlicher Vergabe und im Baurecht, (…), Ausnahmeregelungen, Steuerprivilegien, Subventionen“.
    Und was wird Sie das alles kosten? Zu bezahlen ist ein „für jeden gleicher Betrag für Leistungen der Freien Privatstadt“.
    (aus Titus Gebel: Freie Privatstädte. Mehr Wettbewerb im wichtigsten Markt der Welt, Walldorf: Aquila Urbis Verlag, 2018, S. 276ff.)

  • - Fortsetzung 1 -

    Sie müssen dann eben nicht mehr „Mit Linken leben“, wie der Titel eines Buches lautet, natürlich auch nicht mit „Rechten“, Ökostalinisten, Bürokraten oder anderen Apologeten staatlichen Zwangs. Im wichtigsten Markt der Zukunft, dem Markt des Zusammenlebens, wird es nämlich ebenfalls einen Wettbewerb geben: den Wettbewerb um SIE.
    Was wird Sie in einer Freien Privatstadt nun genau erwarten?

    Das Verhältnis Einzelner zum Gemeinwesen ist dort „Kunde – Dienstleister“ statt „Obrigkeit – Untertan“, die Position des Einzelnen ist ein „souveräner Vertragsbürger, der darauf achtet, dass sein Selbstbestimmungsrecht und seine Freiheit nicht beschnitten werden“ statt ein „Kindbürger, der gesagt bekommt, was er zu tun und wie er zu sprechen hat und zu vielem um Erlaubnis fragen muss“; bei Konflikten zwischen Ihnen und dem Gemeinwesen gibt es „unabhängige Schiedsgerichte mit von beiden Seiten gewählten Schiedsrichtern“ statt „staatlich bestellte Gerichte, die mit staatlichen Richtern besetzt sind“.
    Die Meinungsfreiheit ist „prinzipiell unbeschränkt“ statt „vielfältig beschränkt durch Meinungsdelikte wie Volksverhetzung“ und „staatlich initiierter Meinungsbeschränkung im Internet und auf sozialen Medien, auch ohne dass ein Straftatbestand vorliegt“.
    Bei der Wahl der Währung existieren „keine Vorgaben oder Eingriffe“ statt einer „Manipulation von Geldmenge und Zinssatz, (…) Vorgabe gesetzlicher Zahlungsmittel“, denn die wirtschaftliche Freiheit beginnt nun einmal mit der Geldfreiheit.
    Bei der Einwanderung in die Freie Privatstadt erfolgt selbstverständlich eine „Auswahl durch den Betreiber nach klaren Kriterien; konsequente Ablehnung bzw. Abschiebung von Nichtberechtigten und Rechtsbrechern“ statt einer „schwierigen legalen, aber leichten illegalen Einwanderung“ wie bei uns.

  • @ Edelgard Kah

    Es ist alles absolut richtig, was Sie schreiben.
    Was werden aber nun die Konsequenzen sein? Die "Austrians" haben sie bereits frühzeitig erkannt und beschrieben - am brillantesten wohl Hans Sennholz:
    "Unsere Schulden-Generation ist eine traurige Generation, fehlgeleitet von falschen Vorstellungen und Lehren, und ausschließlich beschäftigt mit eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Wenn sich die wirtschaftlichen Umstände verschlechtern, wird diese Generation noch egozentrischer und noch unangenehmer werden, was die gesellschaftlichen Spannungen und den Streit verschärfen wird. Zäh an ihren Versorgungsforderungen und Versorgungsrechten klebend, kann sich diese unglückliche Gesellschaft in eine militante Ansammlung verschiedener Interessengruppen verwandeln, die sich gegenseitig bekämpfen. Wenn sich die politischen Konflikte letztlich in Gewalt entladen, braucht die Umverteilungsgesellschaft dringend einen Befrieder, der bereit steht, die Gewalt mit noch größerer Gewalt zu unterdrücken. Am Ende muß sich eine Gesellschaft, die nicht mehr friedlich zusammenarbeiten kann, einem starken Präsidenten unterwerfen, der mit einem ganzen Arsenal an Notstandsbefugnissen ausgestattet ist. In einer anderen Zeit und an einem anderen Ort hat man ihn Caesar genannt."

    MUSS es aber dazu kommen, oder gibt es nicht doch eine andere, viel bessere - und vor allen Dingen FRIEDLICHE - Alternative?
    Natürlich gibt es die, aber dazu muss man erst einmal vollständig das etatistische Denken aufgeben.
    Und auch hier waren die "Austrians", und speziell die USA-Fraktion der Rothbardianer, wegweisend: die friedliche Alternative heißt: freiwillige Privatrechtsgesellschaft. Die ist keine bloße Utopie mehr, sondern es gibt bereits konkrete Projekte für das - freiwillige und friedliche - Zusammenleben von Menschen, z.B. Freie Privatstädte.
    Was bedeutet das nun? Es bedeutet, dass Sie in Zukunft wählen können, mit wem Sie zusammenleben möchten und mit wem nicht.

  • Sehr geehrte Frau Meiritz,

    zugegeben, ich kenne die USA längst nicht nicht so gut wie Sie. Und dennoch: Kann man denn wirklich sagen, Trumps Politik schade den USA?

    Nach allem was ich gehört und gelesen habe, sind die USA ein zerrissenes und tiefgespaltenes Land. Ein Land der krassen Gegensätze, nicht nur politisch, sondern auch in den gesamten Lebensverhältnissen.

    Beispiel gefällig? Die eine Hälfte der Nation möchte Tag und Nacht Waffen tragen, die andere Hälfte dies verbieten. Wenn dem aber so ist, dann gibt es kein einheitliches Amerika, dem ein Präsident nutzen oder schaden könnte. Wegen der Polirarität der Meinungen wird jede Entscheidung eines Präsidenten stets zugleich Beifall und Protest auslösen.

    Klar ist auch, dass wegen dieser Spaltung und wegen der Unversöhnlichkeit und Unverrückbarkeit der Meinungen es für Trump keinen Sinn macht, auf die Andersdenkenden zu achten. Diese Andersdenkenden werden ihn nie wählen. Was er für seine Wiederwahl braucht, ist allein die Zustimmung seiner Anhänger.

    Diese Anhänger, verehrte Frau Meiritz, sind für Trump Amerika. Und diese Anhänger erwarten von ihm keine leisen Töne, keine Klugheit, keine Verständigung und keine der Tugenden, die Sie schätzen und propagieren. Stärke soll er zeigen und jedem klar machen, dass er und seine Anhänger das Sagen haben. In gewisser Weise:"We are at war".

  • Würde mich freuen wenn Sie über "Merkels" Republik mit der gleichen Intensität unter der Überschrift "Wie Merkels Politik Deutschland/Europa schadet" schreiben. Das Wahlergebnis der CDU seit ihrem Amtsantritt ist da ein guter Indikator.

  • Kann man wirklich sagen:" Das Land kommt nicht voran."?

    3,2% Arbeitslosigkeit. Bester Wert seit mehr als 30 Jahren.

Mehr zu: Krise in den Vereinigten Staaten - Die gelähmte Nation: Wie Trumps Politik den USA schadet

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